Gebrauchter Dachdecker-Vito für Werdohler DRK

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Stefan Egger, Carsten Gerhards und Ralf Schnittger (von links) präsentierten am Donnerstag das neue Fahrzeug des DRK-Ortsvereins.

Werdohl -  Rund 24 000 Euro hat der Werdohler Ortsverein des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) in ein neues Fahrzeug investiert. „Für unseren kleinen Ortsverein das das ein ganz ordentliches Finanzvolumen“, sagte der Vorsitzende Gerd Teekenbörg bei der Vorstellung des Kleintransporters am Donnerstag.

Der DRK-Ortsverein schaffe ja relativ selten neue Fahrzeuge an, sagte Teekenbörg. In diesem Fall sei die Investition aber unabwendbar gewesen. Das Vorgängerfahrzeug war in die Jahre gekommen, es musste Ersatz her.

Die Wahl der Rotkreuzler fiel auf einen vier Jahre alten gebrauchten Mercedes Vito mit Dieselmotor und 163 PS. Der war für rund 19 000 Euro in Mülheim/Ruhr zu haben gewesen. Weitere 5000 Euro kostete der Umbau, der aus dem ehemaligen Dachdecker-Fahrzeug ein multifunktionales Fahrzeug für das DRK machte. Unter anderem mussten Funkgerät ein- und Blaulicht angebaut werden. 

Für den Dieselantrieb habe sich das DRK entschieden, weil der Wagen in dieser Ausstattung den Anhänger mit Technik- und Sicherheitsausstattung des NRW-Katastrophenschutzers ziehen könne, der beim Ortsverein Werdohl stationiert ist.

Darüber hinaus kann das neue Fahrzeug zum Transport von Personen, etwa aus Anlass von Sanitätsdiensten, ebenso genutzt werden, wie zum Transport von Material. „Da passen dann auch zum Beispiel Zeltstangen hinein“, sagte Zugführer Stefan Egger mit Blick auf die schnell auszubauenden Sitze. 

Finanziert hat der DRK-Ortsverein das neue Fahrzeug, das seinen ersten Einsatz übrigens schon bei dem mehrtägigen Waldbrand in Altena hatte, je zur Hälfte aus eigenen Mitteln und aus Spenden. „Heimische Unternehmen haben den Ortsverein bei dieser Investition großzügig unterstützt“, berichtete der Vorsitzende Teekenbörg dankbar.

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