Zahlen für 2019

Werdohler Müllgebühren: Darauf müssen sich die Kunden einstellen

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Für die Entsorgung des Hausmülls müssen die Werdohlerinnen und Werdohler im kommenden Jahr wieder etwas tiefer in die Tasche greifen. Nach einer Senkung der Gebühren in 2018 steigen sie wieder etwas im Jahr 2019. 

Werdohl - Zwei Jahre in Folge sind die Müllgebühren für die Einwohner der Stadt Werdohl gesunken, für 2019 wird es anders sein.

Die Gebühren werden ansteigen. Ein Grund dafür sind die gestiegenen Kosten für die Sauberhaltung der Straßenpapierkörbe und der Containerstandorte.

Zum Jahresende werden die Gebühren für das kommende Jahr festgelegt, Hauptausschuss und Rat tun dies in Sitzungen Anfang Dezember. Werdohl gehört zum Zweckverband für Abfallbeseitigung, die Kosten für die Müllbeseitigung werden auf alle Bürger im Zweckverbandsgebiet umgelegt. In Werdohl werden im nächsten Jahr voraussichtlich 4864 Tonnen Hausmüll (2018 sind es 4793 Tonnen) und 718 Tonnen Grünmüll (2018 sind es 714 Tonnen) eingesammelt. 

Die Gebührensätze, die der Zweckverband an seine Mitgliedskommunen weitergibt, haben sich für Grünmüll und Hausmüll seit Jahren nicht verändert. Schwankungen in der Gebühr für die einzelnen Bürger entstehen durch die Menge des Mülls und durch zusätzliche Aufwendungen. 

Umlage steigt um gut 13.000 Euro

Die Umlage für die Entsorgungsgebühr des ZfA steigt gegenüber dem Vorjahr wegen der gestiegenen Müllmenge um 13 100 Euro. Die kalkulierte Umlage für Behältermieten und kommunale Sonderleistungen steigen für Werdohl um 19 500 Euro. Hier sind die Mehrkosten für die Reinigung von Papierkörben und Containerstandorten berechnet. 3100 Euro mehr Umlage muss die Stadt zahlen, weil die Transportkosten für den Müll gestiegen sind. 

Diese drei Erhöhungen summieren sich für Werdohl zu einer Erhöhung der Umlage von 2,0004 Millionen Euro in 2018 auf 2,036 Millionen Euro. 

Gebührenerhöhung auf 78,84 Euro 

Für die Werdohler Haushalte wird der Müll im Umleersystem abgefahren. Die Müllgebühr ist ein Einwohnergleichwert pro Person in Euro. 2017 lag diese Gebühr bei 83,01 Euro, 2018 sank sie auf 74,53 Euro, im kommenden Jahr steigt sie auf 78,84 Euro. Die Stadt hat ausgerechnet, dass das eine Steigerung von 5,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr ist. Trotz einer Entnahme von 100.000 Euro aus der Rücklage und die Einrechnung der Erstattung von 2017 sei die Gebührenerhöhung unvermeidlich. Im vergangenen Jahr wurden schon 250.000 Euro aus der Rücklage genommen. Nach der Entnahme von weiteren 100 000 Euro in 2019 bleiben noch 15.000 Euro übrig.

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