Von Hippies und Freiheitsstatuen

Über die Leiden des unvermögenden Ehemanns sprach Hans-Werner Wolff in seiner Büttenrede.

WERDOHL ▪ Die „Gruftis“: Das ist eine Gruppe ehemaliger Pfadfinder der Gemeinde St. Michael. Am Samstag hatten sie zwar nicht die Narrenkappe aufgesetzt, aber zur großen Mottoparty in den Pfarrsaal geladen. An die Stelle der Narrenkappe und Pappnase hatten die „Grufties“ ihren Zylinder gesetzt. An diesem Kleidungsstück waren die Organisatoren zu erkennen.

„Im Pfarrsaal wird getanzt und gelacht: die dreißiger Jahre sind angesagt“ lautete das Motto der Party. Unter den Kostümierten stachen vor allem die Blues Brothers, die Hippies und die Freiheitsstatuen hervor, die jeweils in Mannschaftsstärke aufliefen und in ihrem närrischen Frohsinn nicht zu bremsen waren. Aber auch bekannte Duos wie Mario und Luigi oder aber Engelchen und Teufelchen wurden unter den Gästen gesichtet. Für die Moderation des Abends waren Rosi Kruse und Horst Jacke verantwortlich. Gleich in der zweiten Nummer des Abends hatte Horst Jacke als Richter seinen Auftritt. Gemeinsam mit Christel Stirnberg spielte er einen humorvollen Dialog, in dem bekannten Volksliedern eine prominente Rolle zukam. Zuvor hatte Monika Ante das Bühnenprogramm mit einer Interpretation des Blumenmanns, eines populären Stückes von Jürgen von der Lippe, eingeleitet.

Über die Leiden des unvermögenden Ehemanns sprach Hans-Werner Wolff in seiner Büttenrede. Die Theaterspatzen waren mit der Sambatanzgruppe und der Radioübertragung gleich zwei Mal vertreten. Die Bischöfinnen in Person von Monika Ante, Bettina Scheumann, Claudia Kaluza, Simone Langhammer und Renate Antony rockten den Pfarrsaal und brachten die Stimmung zum kochen. Der Gemeinderat zeigte seine Version der Oper „Carmen“ und die „Gruftis“ ließen noch einmal ihren Zylinderhut hochleben.

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