Moderne Entlackungsanlagen vorgestellt

Abek-Entlackung in Dresel präsentiert Neubau

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Am Dienstag wurden die neuen Abek-Anlagen in Dresel Kunden und Mitarbeitern gezeigt. Dazu waren (hintere Reihe von links) ABL-Geschäftsführer Stefan Jost, Betriebsleiter Milos Adamovic und Bezirksleiter Klaus-Dieter Ständeke nach Werdohl gekommen

Werdohl - Milos Adamovic, Werksleiter bei Abek-Entlackung in Dresel, erinnert sich an den Herbst 2016: „Alles, was wir damals in der Soft-Entlackung hatten, war verbrannt.“ Am Dienstag wurden mit Stolz die neuen Anlagen und die neue Halle vorgestellt.

Dazu war die Geschäftsführung der Unternehmensgruppe aus Leutkirch im Allgäu angereist. Vertreter der Stadtverwaltung Werdohl und der Bezirksregierung hatten abgesagt. Repräsentanten der Feuerwehr, die damals den totalen Abbrand der Firma verhindert hatten, nahmen die Einladung an. 

Abek in Dresel gehört zur ABL-Gruppe in Leutkirch. Das Unternehmen hat 25 Niederlassungen in 16 Ländern. Geschäftsführender Gesellschafter der ABL ist Stefan Jost. Er sagte, dass die Gruppe mehr als vier Millionen Euro in den Standort in Dresel gesteckt habe. Am Wochenende hatten die Mitarbeiter ein Fest in den neuen Hallen gefeiert.

Anlass des gestrigen Empfangs war eine dreitägige interne Veranstaltung der ABL, zu der alle 25 Vertriebsleiter aus der ganzen Welt nach Werdohl gekommen waren. „Noch läuft die Anlage nicht zu 100 Prozent so, wie wir uns das vorstellen“, sagte Betriebsleiter Milos Adamovic. Zwar würden schon seit ein paar Wochen Aufträge mit der neuen Soft-Entlackungsanlage abgearbeitet, die Prozesse bei der sanften Entlackung von hochwertigsten Aluminiumfelgen müssten noch weiter optimiert werden.

Auch die Umlage ist noch nicht ganz fertig. Das Gebäude der ehemaligen Kartbahn ist zwar eingerüstet, die neue Fassade aber noch nicht angebracht. Drinnen würden noch die Sozialräume für die Mitarbeiter modernisiert. Alle Arbeiten sollen spätestens bis zum Jahresende erledigt sein.

Die Abek-Entlackung in Werdohl hat das Ziel, die beste Soft-Entlackungsanlage für Aluminium der Welt zu betreiben. Bei Abek werden in zwei unterschiedlichen Verfahren Aluminiumteile entlackt. Den größten Anteil an den angelieferten Aluminiumprodukten haben Autofelgen, vom Fahrradrahmen über Dachrelings und Luftgewehre bis zu Herzpumpengehäusen kann aber auch alles andere von einer fehlerhaften Lackierung befreit werden. Manches Alurad wird eingeschmolzen und wiederverwertet. Hochwertige Felgen von Premiumherstellern wie Rolls-Royce und Bentley werden neu lackiert.

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