36 Mitglieder gründen Förderverein Ahe-Hammer

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Mehr als 70 Interessierte trafen sich im Landhotel Herscheider Mühle zur Gründungsversammlung.

Werdohl/Herscheid -  Die Zufriedenheit war Siegfried Griebsch anzumerken: Die Gründungsversammlung des Fördervereins Osemunddenkmal Ahe-Hammer lief ganz nach den Vorstellungen des einstimmig gewählten Vorsitzenden.

Der einstige Werdohler Bürgermeister konnte mehr als 70 Interessierte im Landhotel Herscheider Mühle begrüßen. Das große Interesse zeige, dass das Kulturdenkmal vielen Bürgern am Herzen liege. Genauso wichtig: In der voll besetzten Mühlenstube herrschte große Einigkeit – Werdohler und Herscheider Heimatfreunde ziehen an einem Strang.

Satzungsänderungen und Wahlen verliefen einstimmig

Die formellen Änderungen an dem vorgelegten Satzungs-Entwurf waren rasch beschlossen: Bei sieben Gegenstimmen und einer Enthaltung votierten die 36 Gründungsmitglieder, die sich in die Vereinsliste eingetragen hatten, für den Namen Förderverein Osemunddenkmal Ahe-Hammer Herscheid/Werdohl. Der Sitz des Vereins ist in Herscheid. Das sei nur logisch, da sich der Hammer ja auch in Herscheid befinde, erklärte Griebsch. Alle anderen Satzungsänderungen und auch die Vorstandswahlen verliefen einstimmig.

Herscheids Bürgermeister Uwe Schmalenbach, der als Wahlleiter fungierte, verglich die Vereinsgründung mit einer Geburt. „Der Verein ist jetzt ins Leben getreten, wir alle sind Geburtshelfer. Und wir wollen hoffen, dass unser Kind wächst und gedeiht.“

Denkmal soll mit Leben gefüllt werden

Griebsch formulierte die Ziele des Fördervereins: Gemeinsam mit dem neuen Eigentümer (der Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur) soll das Denkmal mit Leben erfüllt werden. Damit seien nicht nur regelmäßige Öffnungen und Veranstaltungen gemeint, bei denen die Osemundtechnik veranschaulicht und die geschichtliche Bedeutung vermittelt werde. „Langfristig stelle ich mir den Ahe-Hammer auch als außerschulischen Lernort vor“, erklärte der Vorsitzende.

Umfangreiche Sanierungsarbeiten stehen an

Zuvor stehen am Denkmal umfangreiche Sanierungsarbeiten an. Über den Stand der Dinge soll beim nächsten Treffen des Fördervereins gesprochen werden, welches für Februar oder März 2015 geplant sei. Dann werde ein Vertreter der Stiftung über das Ausmaß der erforderlichen Reparaturen berichten. Außerdem soll bis dahin eine Beitragsordnung erstellt worden sein. Am Mittwoch wurde beschlossen, der jährliche Mitgliedsbeitrag soll für natürliche mindestens 15 und für juristische Personen 50 Euro betragen.

Von Dirk Grein

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