Missverständnis zu Einbahnstraßen-Regelung

Anwohner-Beschwerde über Knöllchen

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Werdohl - Die Anwohner der Leipziger Straße sind sauer: Einer von ihnen hatte sich darüber beschwert, dass am vergangenen Freitag gegen 9.30 Uhr die dortige Einbahnstraßen-Regelung umgekehrt worden sei.

Denn vom 9. Mai bis vergangenen Dienstag befand sich an der Berliner Straße in Ütterlingsen eine Baustelle. Die Neuenrader Firma Ossenberg sei dort mit Kanalarbeiten beauftragt gewesen, berichtete Rolf Prange, zuständig für die Werdohler Straßenverkehrsangelegenheiten, auf Nachfrage.

Der Anwohner behauptet nun, dass bereits eine Stunde nach Änderung der Schilder ein Ordnungsamtsmitarbeiter alle Autos, die dort geparkt hatten – dann eben in falscher Richtung –, mit einem Knöllchen versehen habe.

Ordnungsamtsleiterin Andrea Mentzel bestritt dies auf Nachfrage. Die Einbahnstraßen-Regelung sei bereits vor zwei Wochen geändert und am Mittwoch wieder ganz aufgehoben worden, sagte Mentzel. Zudem sei es rechtlich nicht erlaubt, Schilder aufzustellen und direkt danach Knöllchen zu verteilen. Die Schilder würden sowieso erst 72 Stunden nach Aufstellen in Kraft treten.

Anwohner hätten demnach die Möglichkeit, mithilfe des Anhörungsbogens – den jeder Knöllchen-Empfänger per Post erhält – Einspruch einzulegen oder sich direkt mit dem Ordnungsamt in Verbindung zu setzen, um das Missverständnis aufzuklären.

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