Miss Piggy und wandernde Ampeln

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Die „fünfte Jahreszeit“ kam deutlich sichtbar auch im Versetal an. Später durften auch die Herren mitfeiern. ▪

WERDOHL ▪ Wenn der amtierende König, seine Mitregentin und der Hofstaat sich sozusagen zum Narren machen, wenn Martin Prüfer sich das Gesicht färbt, ein Hütchen aufsetzt und nur noch Schunkel- und Stimmungslieder auflegt, dann ist die „fünfte Jahreszeit“ auch im Versetal angekommen.

Dann heißt es: Weiberfastnacht im Vereinsheim in Altenmühle. Dann heißt das auch: Miss Piggy, diverse Schafe, Kühe, Clowns, wandelnde Ampeln, Matrosen, Piraten, Zwerge oder Glücksritter geben sich die Ehre auf der Tanzfläche.

Der Kreis der Karnevalistinnen, die am Donnerstagabend den Weg ins Schützenheim gefunden hatten, war zwar überschaubar, doch gerade das „ist ja das Schöne an der Sache“, wie es hieß. Und einmal vom König oder einem Vasallen aus dem Hofstaat höchst persönlich den Sekt oder das Schnäpschen zu bekommen, hat schließlich auch was. Richtig „austoben“ konnten sich die „dullen“ Weiber aus dem Versetal diesmal nicht. Um 21.11 Uhr wurden alle Schranken geöffnet, durften die „Herren der Schöpfung“ am Ringelrein der jeweils Angebeteten teilnehmen oder zumindest ein zunächst „stärkendes“ und letztlich doch schwächendes Getränk zu sich zu nehmen. Dem Umsatz sei’s geschuldet... ▪ Rainer Kanbach

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