Ministerin zu Gast in Werdohl

WERDOHL ▪ Landesministerin Dr. Angelica Schwall-Düren, zuständig für Europa und Medien, war am Donnerstag zu Gast in Werdohl, um sich einen Überblick über die von der Europäischen Union und vom Land geförderten Projekte in der Stadt zu verschaffen.

Bürgermeister Siegfried Griebsch begrüßte die Ministerin und erläuterte die Planungen und Teilbereiche für das Projekt Lenne-Schiene in Werdohl. Zudem ging er auf die einzelnen Projekte des Stadtumbau West, wie die Bahnhofssanierung, die geplante Umgestaltung des Brüninghaus-Platzes und „Werdohl an die Lenne“, ein. „Es tut sich derzeit eine Menge bei uns in Werdohl“, so das Stadtoberhaupt.

Die Ministerin selbst erklärte den anwesenden SPD-Vertretern, darunter auch Landtagskandidat Michael Scheffler, die derzeitigen Vorbereitungen für die Umsetzung der EU-Förderpolitik in Nordrhein-Westfalen ab dem Jahre 2014. An der integrierten Stadtentwicklung und der flächendeckenden Förderung solle unter anderem festgehalten werden. Auch die Wettbewerbe sollten bleiben. „Südwestfalen wird auch ab 2013 gute Möglichkeiten haben, Fördermittel zu aquirieren“, so die Ministerin.

„Das ist eine positive Botschaft“, waren sich SPD-Landtagskandidat Michael Scheffler und Bürgermeister Griebsch nach dem Gespräch mit der Ministerin einig. „Wir sind ein wenig irritiert darüber, dass es mit dem dritten Regionale-Stern so lange dauert“, so der Bürgermeister. „Danken sie der Opposition. Die hat schließlich gegen den Haushalt gestimmt“, so Scheffler. Und auch die Ministerin gab zu bedenken, dass sich die Zuteilung der Fördergelder dadurch verzögere. Zudem ging die Ministerin auf die Möglichkeiten der Breitbandförderung ein. ▪ ute

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.
Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare