1,5 Millionen für Stadtumbau in Werdohl

Geldsegen für Werdohl: Für den „Stadtumbau West“ gibt es rund 1,536 Millionen Euro.

WERDOHL ▪ Für vorweihnachtliche Freuden im Werdohler Rathaus dürfte gestern der zweite Bewilligungsbescheid für die Durchführung von Maßnahmen im Rahmen des Förderprogramms „Stadtumbau West“ gesorgt haben: So erhält die Stadt bis Ende 2015 Zuwendungen in Höhe von rund 1,536 Millionen Euro, wie Bürgermeister Siegfried Griebsch gestern in einer Pressemitteilung erklärte.

Insgesamt hat die Stadt für die Umsetzung verschiedener Teilprojekte des Stadtumbauprogramms etwa 1,92 Millionen Euro veranschlagt. 80 Prozent davon schießt das Land Nordrhein-Westfalen nun zu. Die restlichen rund 384 000 Euro muss die Stadt selbst bestreiten.

Werdohls erster Bürger Siegfried Griebsch war gestern nicht persönlich zu sprechen. Für Freitag hat er allerdings zu einer Pressekonferenz eingeladen. Auch der zuständige Mitarbeiter für den Stadtumbau, Stefan Groß, stand gestern nicht für ein Gespräch zur Verfügung.

Mit den nun bewilligten Mitteln, so ist es der städtischen Verlautbarung zu entnehmen, würden folgende Projekte finanziert: Der Realisierungswettbewerb mit Bürgerbeteiligungsverfahren „Werdohl an die Lenne“ sowie der Wettbewerb „Umgestaltung des Brüninghausplatzes“ (ebenfalls Realisierungswettbewerb mit Bürgerbeteiligungsverfahren) sowie die Umgestaltung des Schulhofgeländes der Grundschule Ütterlingsen in eine quartiersbezogene Freizeitfläche.

Zudem sollen weitere Mittel in die Aufwertung der Freizeitanlage an der Ütterlingser Straße fließen. Weiteres Geld soll in die Durchführung des Fassadenprogramms fließen, wie aus der Pressemitteilung hervorgeht. Ein Teil des Geldes sei ferner für die Verfügungsfonds sowie für externe, fachliche Beratungsleistungen während des Umbauprozesses vorgesehen. Auch die Fortentwicklung des Wohnungsbestandes in Ütterlingsen solle von dem bewilligten Geld bestritten werden.

Im vergangenen Jahr seien, so die Verwaltung, bereits 1,2 Millionen Euro für die Sanierung des Bahnhofes samt Vorplatz, für die Verfügungsfonds und das Fassadenprogramm sowie für die Einrichtung des Stadtumbaumanagements bewilligt worden.

Nachdem nun erste sichtbare Ergebnisse des Stadtumbauprozesses zu erkennen seien, könne es nun mit den übrigen Projekten, die noch auf der Agenda stünden, weitergehen. Oberste Priorität haben für die Verwaltung die beiden Wettbewerbe „Umgestaltung Brüninghausplatz“ sowie „Werdohl an die Lenne“ und die Umgestaltung des Schulhofgeländes. Für die Zukunft fehlen allerdings noch Mittel für die Umsetzung der Ergebnisse aus den Wettbewerben. Diese sollen 2012 beantragt werden. ▪ ute

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