Alle Speisekarten der Werdohler Gastronomen im Überblick

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Michael Jünschke sammelt nicht nur gedruckte Speisekarten. Er stellt sie auch auf seiner Internetseite zum Download bereit, wo sich Besucher über die gastronomischen Angebote informieren können.

Werdohl - Die Idee entstand im Jahr 2010, als Michael Jünschke gemeinsam mit Freunden etwas zu essen bestellen wollte, aber keine Speisekarten zur Hand hatte. Warum gibt es so eine Übersicht nicht im Internet? Kurz darauf stellte er die Seite www.speisekarten-werdohl.de online.

Seit knapp sieben Jahren kümmert sich der gebürtige Werdohler Michael Jünschke um die Website. Täglich hat er damit aber nicht zu tun. „Ich werte einmal im Monat die Klickzahlen aus und aktualisiere ab und zu das Gastronomen-Verzeichnis“, sagt der 34-Jährige. Die Zahl der Anbieter auf seiner Seite bleibe immer in etwa gleich. Einige fallen weg, andere kommen hinzu.

Auch von der neuen Pizzeria an der Bahnhofstraße habe Jünschke schon gehört. Er war auch schon dort, aber eine Speisekarte für die Internetseite gebe es noch nicht. Viele gastronomische Betriebe würden seine Website nutzen, um ihre Speisekarte und spezielle Angebote zu veröffentlichen, erzählt Jünschke. Einige ohne eigene Website, würden einfach seine Seite angeben, sagt Jünschke weiter. Das bringe ihm ganz gute Klickzahlen.

Pizzerien am beliebtesten 

Am beliebtesten seien meist die Pizzerien. Dort verzeichnet er so um die 400 bis 500 Besucher pro Monat. Im Dezember klickten Besucher die Speisekarte der Pizzeria Roma am meisten an, gefolgt von La Costa und Calandra. Dabei kommen 40 Prozent der Seitenbesucher über Suchmaschinen, immerhin knapp ein Drittel geht gezielt direkt auf die Website. Auch am Wochenende, in den Ferien und an Feiertagen verzeichnet Jünschke mehr Besucher auf seiner Seite.

„Der Besitzer des ,La Costa‘ hat sogar einmal persönlich seine neue Speisekarte bei mir vorbeigebracht“, erzählt Jünschke. Das fand er toll, aber wenn die Gastronomen ihm die Speisekarten per E-Mail schicken, sei das auch in Ordnung. Schließlich verdiene er damit kein Geld, sondern mache eher Werbung für die Imbissbuden und Pizzerien. 30 Euro fallen im Jahr für die Domain an, also die Namenssicherung der Website. Somit möchte er auch den Aufwand gerne so gering wie möglich halten: „Immerhin ist es ja auch nur ein Hobby.“

Davon hat Michael Jünschke einige. Der Werdohler arbeitet zwar als Energieelektroniker in Lüdenscheid, beschäftigt sich in seiner Freizeit auch mit Fotografie, seinem Teleskop und geht gern wandern. Auch seine Wanderrouten veröffentlicht er regelmäßig auf seiner Internetseite www.wanderfreunde-werdohl.de.

Das Wissen, wie man eine eigene Website baut, habe er sich selbst angeeignet. Schließlich war er früher mal DJ in Werdohl und hatte auch zu der Zeit eine eigene Homepage.

Aktuelle Angebote der Gastronomen

Das Erstellen seiner Speisekarten-Website hatte Jünschke im Nu erledigt. Bis die Seite aber von Design, Aufbau und Information her ausgereift war, dauerte es zwei Jahre. 

Neben den Speisekarten finden Besucher oft auch aktuelle Angebote der Restaurants, etwa das Gänseessen im „Zum Spiegel“. Davon sei Jünschke persönlich ein großer Fan.

Auf seiner Seite finden Besucher zudem den Hinweis, nicht unter der Telefonnummer von Michael Jünschke selbst Bestellungen aufzugeben. Die Nummer steht im Impressum und sei schon oft dafür verwendet worden, bevor er den Hinweis hinzugefügt habe, sagt Jünschke abschließend mit einem Lächeln.

www.speisekarten-werdohl.de

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