Zweite Person ermittelt

Messerstecherei am Bahnhof: So geht es dem schwer verletzten Opfer

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Am Bahnhofsvorplatz in Werdohl ereignete sich die Messerstecherei am 17. April.

Werdohl - Der 22-jährige Altenaer, der am 17. April von einem Werdohler mit einem Messer attackiert worden war, befindet sich auf dem Weg der Besserung.

Das erklärte Staatsanwältin Sandra Ley auf Anfrage. 

Der Mann aus Altena hatte sich einer Notoperation unterziehen müssen, nachdem ihn der 24-jährige Werdohler am Tatabend kurz nach 21 Uhr angegriffen hatte. Nach bisherigen Erkenntnissen von Polizei und Staatsanwaltschaft hatte der 24-jährige den Altenaer sowie einen 21-jährigen Plettenberger am Werdohler Bahnhof mit dem Messer bedroht – und die Herausgabe der Handys verlangt. Es kam zu einem Streit, in dessen Verlauf der Werdohler auf seine Opfer einstach. 

Opfer blutend zurückgelassen

Gemeinsam mit einem weiteren Mann flüchtete er zu Fuß und ließ seine Opfer blutend zurück. Am nächsten Morgen stellte er sich allerdings der Polizei. 

Inzwischen sei auch die Person ermittelt worden, die gemeinsam mit dem Messerstecher flüchtete. „Nach unserem Kenntnisstand war dieser Mann allerdings nicht mit einem Messer oder einem anderen gefährlichen Werkzeug bewaffnet“, erklärte Sandra Ley. Der zunächst Flüchtige sei an der Schubserei beteiligt gewesen, ob der Mann auch zugeschlagen habe, sei noch nicht geklärt. „Wenn überhaupt, erwartet diese Person nur eine Anklage wegen einfacher Körperverletzung“, stellte die Staatsanwältin fest

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