Gehwege wieder blitzblank

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Dem Zivilisationsmüll ging es am Samstag „an den Kragen“. Mehr als 30 Bürger engagierten sich für ihren Stadtteil, schnappten sich einen Müllgreifer und zogen los, um achtlos weggeworfenen Unrat entlang der Gehwege zu entsorgen. ▪

WERDOHL ▪ In den Stadtteilen Königsburg, Stadtmitte und Ütterlingsen haben sich bereits zahlreiche Bürger für die Sauberkeitsoffensive engagiert. Jetzt war Pungelscheid dran.

Am Samstag folgten auch dort etliche Freiwillige dem Aufruf, Müll einzusammeln. Mehr als 30 Pungelscheider kamen am Treffpunkt zusammen – unter ihnen auch ein Mitarbeiter eines ansässigen Garten- und Landschaftsbauers, dessen Chef die Sauberkeitsoffensive der Stadt ebenfalls unterstützen wollte.

In vier Gruppen unterteilt durchforsteten die Müllsammler den kompletten Stadtteil. An mehreren Stationen waren Sammelbehälter für die Säcke voller Unrat errichtet worden, die von Ein-Euro-Kräften nach der Aktion eingesammelt und zum Baubetriebshof transportiert wurden. Auf Kosten der Stadt wird der von Mitbürgern achtlos weggeworfene Müll nun entsorgt. An die 40 Säcke schleppten die Helfer zu den Sammelpunkten. Etwa zwei Stunden waren die Gruppen unterwegs und stießen während dieser Zeit auf reichlich „entsorgten“ Haushaltsmüll wie Papier, Plastikbecher und Verpackungsmaterial.

Über die Bereitschaft der Bürger, sich an der Aktion zu beteiligten, freute sich Bürgermeister Siegfried Griebsch besonders. Bürger kümmerten sich um die Belange ihrer Stadt und setzten somit ein richtiges Zeichen. „Ich wünsche mir einen sauberen Stadtteil und hoffe, dass das möglichst lange auch anhält“, sagte das Stadtoberhaupt kurz vor dem Start der Reinigungsaktion.

Als kleines Dankeschön hielt die WBG zum Abschluss der Sauberkeitsoffensive für alle Helfer eine Stärkung bereit. ▪ sr

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