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„Mehr als zufrieden“: Dorffest in Kleinhammer kommt super an

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Sowohl am Freitag, als auch am Samstag war die Stimmung abends super beim Dorffest in Kleinhammer.
Sowohl am Freitag, als auch am Samstag war die Stimmung abends super beim Dorffest in Kleinhammer. © Popovici, Cornelius

Das Dorffest in Kleinhammer war ein voller Erfolg. Sowohl am Freitag, als auch am Samstag feierten die Gäste bis tief in die Nacht. Auf Interesse stieß am Sonntag das 2. Internationale Schubkarren-Treffen.

Werdohl – „Der Platz hier war am Freitag sehr früh sehr voll“, blickte Rüdiger Fenner von der Feuerwehr Kleinhammer am Sonntag auf den Beginn des ersten Dorffestes Kleinhammer seit 2019 zurück. Und dann lächelte er und sagte: „Wir sind mehr als zufrieden mit diesem Neustart nach Corona.“

Dann fügte er schnell hinzu: „Im Übrigen haben wir noch einmal nachgerechnet.“ Die Feuerwehr Kleinhammer, die das Drei-Tages-Fest seit jeher ausrichtet, „hat vor drei Jahren zum 54. Mal zum Dorffest eingeladen“. Fenner verdeutlichte: „Folglich hatten wir dieses Jahr mit der 55. Auflage eine Schnapszahl zu feiern.“ Und das haben die Kleinhammeraner sowie ihre Gäste auch getan und das in vollen Zügen genossen. „Am Freitag war der Schulhof der Grundschule Kleinhammer bereits um 20 Uhr sehr gut gefüllt“, verriet Fenner, der genau weiß, „dass die Leute sonst immer erst um 22 Uhr kommen“.

Was den Feuerwehr-Kameraden besonders freute, war die Tatsache, „dass unser Fest dieses Mal zwar am Freitag schon so gut besucht war wie in den fünf Jahren vor Corona immer nur der Samstag, und trotzdem blieb der Freitagabend sehr, sehr ruhig – es gab überhaupt keinen Stress“.

Laut sei nur die Musik gewesen und auch die Stimmung sei gehörig hochgekocht gewesen. „Erst nach Mitternacht sind die ersten Gäste dann langsam nach Hause gegangen“, erinnerte sich Fenner. Bis 2 Uhr in der Nacht seien die letzten geblieben.

Noch länger hielten die Dorffest-Besucher allerdings am Samstag aus. „Da ging es nachmittags sehr schleppend los“, räumt Fenner ein. „Der Regen hat uns da zunächst ein wenig einen Strich durch die Rechnung gemacht.“

Weiter erzählte er aber davon, „dass sich der Platz ab 20 Uhr dann aber doch zügig wieder füllte“. Glücklich bilanzierte er, „dass es dann bald wieder so voll hier war wie auch am Freitag schon –und abermals blieb es genauso ruhig wie am Tag zuvor“.

Der Sonntag begann zwar erneut mit grauen Wolken am Horizont, „doch um 10.30 Uhr war der Platz hier ein drittes Mal voll“, sagte Rüdiger Fenner mit einem jubelnden Unterton in der Stimme.

Mit verantwortlich dafür wird sicherlich das 2. Internationale Schubkarren-Treffen gewesen sein, welches auf dem Grundschulhof veranstaltet wurde. Ausrichter Reinhard Kaldeich war ebenso froh wie Fenner, „denn die Corona-Pause hat uns gar nicht geschadet: Statt zwölf Schubkarren – wie bei der Premiere vor drei Jahren – sind es heute sogar 17 Teilnehmer“. Ein Teilnehmer-Team bildeten Larissa Zündorf und Laura Thelen. Die beiden jungen Frauen hatten in ihrer pinken Schubkarre das gesamte Dorffest-Areal nachgebaut, samt Bühnen, Bierwagen und Besuchern.

Detlef Hurst belegte mit diesem Gefährt beim Schubkarren-Treffen den ersten Platz.
Detlef Hurst belegte mit diesem Gefährt beim Schubkarren-Treffen den ersten Platz. © Koll, Michael

„Da steckt sehr viel Arbeit drin“, verriet Larissa. Und auch Laura zeigte sich ehrgeizig: „Vor drei Jahren sind wir Zweite geworden. Heute rechnen wir uns mehr aus.“ So siegeswillig sie aber auch waren, am Ende wurden sie nur Dritte. Aber Larissa schaltete sofort wieder auf Angriff: „Jetzt haben wir Silber und Bronze gewonnen. Nächstes Jahr holen wir Gold!“

Das gelang in diesem Jahr Detlef Hurst. Der Bäcker vom Hof Repke hatte nicht nur eine der höchsten Schubkarren 2022 gebaut, seine war auch noch fahrbar. Mit seinem Gefährt zog er also nach der Verkündung seines Triumphes unter dem Jubel der Zuschauer gleich eine Ehrenrunde.

Der zweite Platz ging dieses Mal an den Feuerwehr-Löschzug Eveking, der eine Schubkarre mit Musikanlage, Lösch-Schlauch, Blinker, Blaulicht und einem LED-Laufband, welches zum „Einsatz“ aufrief, präpariert hatten.

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