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Mehr als 3000 Liter Heizöl nicht richtig gesichert: Polizei stoppt Transport in Werdohl

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Von: Markus Wilczek

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Die Polizei stoppte einen Lastwagen mit Anhänger in Werdohl und untersagte die Weiterfahrt.
Die Polizei stoppte einen Lastwagen mit Anhänger in Werdohl und untersagte die Weiterfahrt. © Roland Weihrauch

Das hätte auch in einer schlimmen Umweltkatastrophe enden können: Die Polizei stoppte am Montag in Werdohl einen Lastwagen mit Anhänger.

Denn auf der Ladefläche befanden sich laut Polizei mehr als 3000 Liter Heizöl in Gittertanks, die unzureichend gesichert waren.

Der Lkw mit Anhänger fiel den Beamten am neuen Kreisverkehr Richtung Neuenrade auf. Er wurde angehalten und kontrolliert. Unter der Plane des Zugfahrzeuges befanden sich vier IBC-Tanks (Gittertanks). Diese waren mit einer dunklen Flüssigkeit gefüllt. Nach Aussagen des Fahrers sollte es sich um ein Heizöl-Wassergemisch handeln. Um eine genauere Analyse der Flüssigkeit zu erlangen, wurde über die Kreisleitstelle die Werdohler Feuerwehr hinzugezogen. Diese stellte mittels Indikatorpapier fest, dass es sich um Heizöl handelte.

Kennzeichnung fehlt

Der Fahrer sollte das Heizöl im Auftrag seines Arbeitgebers von Oer-Erkenschwick über Neuenrade ins Rheinland bringen. Die Tanks hatte er allerdings nur unzureichend und ohne Kennzeichnung nach der Gefahrgutverordnung gesichert.

Die Polizei untersagte die Weiterfahrt des Lkw-Gespannes. Bei dem Fahrzeughalter handelt es sich um eine Fachfirma, die Heizöltanks spült und auch die Entsorgung von alten Öltanks übernimmt. Dabei muss das restliche Heizöl fachgerecht transportiert werden. Die dafür erforderlichen gesetzlichen Auflagen wurden ignoriert, erklärt die Polizei. „Den Fahrer sowie den Halter erwarten empfindliche Geldbußen, insbesondere weil Vorsatz zu unterstellen ist“, teilt die Kreispolizeibehörde Märkischer Kreis abschließend mit.

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