Mediziner raten zur Impfung

WERDOHL ▪ Der Winter naht und mit der kalten Jahreszeit droht auch in Werdohl die Gefahr der Ansteckung mit dem Influenza-Virus. Vor allem ältere Menschen (ab einem Alter von 60 Jahren), chronisch Kranke – wie beispielsweise Diabetiker – und medizinisches Personal sollten sich mit der Grippeimpfung vor den Viren schützen, wie die beiden Werdohler Hausärzte Dr. Atef Roumani-Spree und Thomas Greif empfehlen.

„Jetzt ist die richtige Zeit für die Grippeschutzimpfung, bei der es sich um eine öffentlich empfohlene Impfung handelt“, sagt Mediziner Thomas Greif. Auch für Personen, die mit chronisch Kranken in engem Kontakt stünden, sei die Impfung gegen den Influenza-Virus ratsam, um diese nicht zu gefährden.

Sein Kollege Dr. Atef Roumani-Spree rät ebenfalls zum „kleinen Pieks“. Der Impfstoff stehe schon seit September bereit und die Kosten würden von den Krankenkassen übernommen. Auch Schwangere sollten sich gegen die Gefahren der Grippe wappnen, so der Doktor.

Hunderte von Patienten haben sich in den beiden Praxen schon gegen die Viren schützen lassen. Dabei gehen Greif und sein Personal mit gutem Beispiel voran. „Wir in der Praxis haben uns gegenseitig geimpft“, verrät er.

Zudem weist er darauf hin, dass Patienten, die sich bereits zum fünften Mal nacheinander haben immunisieren lassen, auch besser gegen normale Erkältungskrankheiten geschützt seien. Etwa zehn Tagen nach der Injektion entfalte der Impfstoff seine Wirkung im Körper.

„Diejenigen die derzeit erkältete sind, sollten mit der Schutzimpfung noch warten“, erklärt Greif. Eine Immunisierung bei gleichzeitigem Husten und Schnupfen belaste das Immunsystem zu sehr.

Noch bis Ende November sei eine Impfung sinnvoll, weiß sein Kollege Roumani-Spree. Er betont, dass die Schutzimpfung zunächst ausschließlich gegen Grippeviren schütze, nicht aber gegen die üblichen Erkältungskrankheiten.

Eine sinnvolle Alternative zur Impfung sehen weder Roumani-Spree noch Greif, da es sich bei der Influenza um eine Tröpfcheninfektion handele. ▪ ute

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