Sorge um die Innenstadt

„Masterplanung 2040“: Werdohler sagen ihre Meinung

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Nach ihrer Meinung zur Stadtentwicklung haben Britta Buch und Vanessa Müller vom Planungsbüro Jung Stadtkonzepte sowie Werdohls Wirtschaftsförderer Andreas Haubrichs (von links) Passanten auf dem Wochenmarkt und im Bahnhofsviertel gefragt.

Werdohl – Mit einer Befragung von Passanten auf dem Wochenmarkt und im Bahnhofsviertel ist am Donnerstag die Arbeit an der „Masterplanung 2040“, dem Konzept für die Stadtentwicklung, in die nächste Phase gegangen.

Die Beteiligung sei gut gewesen, sagte Stadtplanerin Britta Buch vom Kölner Planungsbüro Jung Stadtkonzepte, die wie auch ihre Kollegin Vanessa Müller Gespräche mit den Werdohlern führte. 

In den Gesprächen sei es vielfach um die Entwicklung der Innenstadt gegangen, sagte Buch. Dabei sei die Befürchtung geäußert worden, dass auf die Geschäftsschließungen der jüngsten Zeit noch weitere folgen könnten. Als interessant bezeichnete Buch die Anregung, den verbliebenen Einzelhandel an einer Stelle der Innenstadt zu konzentrieren. „Als Beispiel wurde da der Bereich Mühlendorf in Neuenrade genannt“, sagte die Stadtplanerin. Dort ist durch Investorentätigkeit praktisch ein ganz neues Einkaufsviertel entstanden. 

WK Warenhaus Thema in vielen Gesprächen

Auch die Nachnutzung des geschlossenen WK Warenhauses sei in vielen Gesprächen ein Thema gewesen, berichtete Buch. Ein Vorschlag sei gewesen, dass die Stadt die Immobilie erwerben und zu Seniorenwohnungen umbauen solle. 

Nach den Gesprächen mit der Werdohler Bevölkerung sollen jetzt noch bestimmte Zielgruppen befragt werden. Werdohls Wirtschaftsförderer Andreas Haubrichs kündigte an, demnächst auch in die Schulen und in einzelne Unternehmen zu gehen, um dort Stimmen zur Stadtentwicklung einzuholen.

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