Beleidigungen, Provokationen, Anrgiffe

Massenschlägerei in Werdohl: Viel Aggressivität, Polizisten verletzt

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Symbolbild

Werdohl - Im Rahmen einer Massenschlägerei sind in Werdohl am frühen Sonntagmorgen zwei Polizisten verletzt worden. Das wurde am Dienstag bekannt.

Nach Informationen der Polizei waren vor dem Bistro "L.A." an der Neustadtstraße am Sonntag gegen 1 Uhr zunächst mehrere Personen verbal aneinandergeraten. Als ein Zeuge schlichten wollte, schlugen drei männliche unbekannte Täter auf den Helfenden ein. Sie traktierten ihn mit Faustschlägen und Tritten. Das Opfer - ein 21-jähriger Werdohler - wurde demnach leicht verletzt. Anderen Zeugen gelang es schließlich die Täter zu vertreiben.

Im Rahmen der anschließenden Ermittlungen und Fahndungsmaßnahmen trafen Polizeibeamte auf eine zwischen 50 und 70 Mann starke Personengruppe im Bereich der Bahnhofstraße vor der Kneipe "Zum Spiegel", deren Personen teilweise aufeinander einprügelten. Dabei stachen ein 19-jähriger sowie ein 21-jähriger Neuenrader als besonders aggressiv hervor. Als der 21-Jährige in Gewahrsam genommen werden sollte, widersetzte er sich vehement der Maßnahme, in dem er die Beamten trat und mit Fäusten auf sie einschlug. Der 19-Jährige konnte nur nach Einsatz von Pfefferspray überwältig und fixiert werden. Er wurde für kurze Zeit in Gewahrsam genommen. Der 21-Jährige musste in Hagen die Nacht über in Polizeigewahrsam bleiben.

Beide Personen stießen im Verlauf der Maßnahmen unentwegt Beleidigungen aus. Auch aus der Personengruppe heraus kam es zu zahlreichen Provokationen und teils auch tätlichen Angriffen gegen die Polizei. Zwei Polizeibeamte wurden leicht verletzt, verblieben jedoch dienstfähig.

Vor Ort herrschte eine hochaggressive Stimmung. Teilweise kam es innerhalb der Gruppe zu weiteren Schlägereien. Aus den umliegenden Polizeiwachen mussten Unterstützungskräfte entsandt werden. Nur mit massiver Präsenz, zahlreichen Ansprachen und etwa einem Dutzend Platzverweisen gelang es schließlich, die Lage zu beruhigen. Um 3.15 Uhr konnte der Einsatz beendet werden.

Es wurden Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung, Beleidigung sowie Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet. Die Ermittlungen zu den Vorfällen und den Hintergründen dauern an.

Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei Werdohl unter 02392/9399-0 entgegen. - eB/heyn

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