Regnerischer Samstag, angenehmer Sonntag

Die Massen bleiben aus auf dem Weihnachtsmarkt

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Werdohl – Regen in Kombination mit Wind: Die Besuchermassen blieben am Samstag auf dem Werdohler Weihnachtsmarkt aus. Immer wieder hatte es angefangen regelrecht zu schütten. Deutlich besser war es am Sonntag.

Den Kern des Weihnachtsmarktes bildeten an beiden Tagen mehrere Buden von Werdohler Vereinen, Geschäften und anderen Institutionen, die auf dem Brüninghaus-Platz im Kreis aufgebaut worden waren und die Besucher mit Getränken und Essen aller Art versorgten. Und nicht fehlen durfte natürlich auch der Weihnachtsmann. Der verteilte Süßigkeiten nicht nur an Kinder. Auch die Budenbetreiber durften beherzt zugreifen.

Ungemütlich wurde es Samstagabend, als der Regen zu Hagel wurde. Die Besucher suchten Schutz unter Pavillons und Schirmen. Und: „Die Weicheier gehen ins WK“, schmunzelte ein Besucher. Das offene Weihnachtssingen wurde von vor der Kirche nach innen verlegt. „Wenig Leute“, bilanzierte eine Mitsingende. Eine kurze „Hagelpause“ legten die singenden Nikoläuse aus Werdohl ein, die auf der Bühne des Weihnachtsmarktes spielten.

Weihnachtsmarkt in Werdohl – der Samstag

Deutlich besser und vor allem trocken war das Wetter am verkaufsoffenen Sonntag mit Künstlern zwischen Budenstadt und Bücherei. Darauf hatte Veranstalter Claas Marienhagen von der Werdohl Marketing GmbH am Samstag noch gehofft.

Gänzlich vom Wetter verschont blieb der Kunsthandwerkermarkt in der Stadtbücherei. Vor allem heimische Künstler waren vertreten. Gedulds- und Knobelspiele – „alle selbst gemacht“ – hatte zum Beispiel Holzkünstler Paul Bludau dabei. Weihnachtliche Deko und Holzarbeiten hatte Anita Riemer auf ihrem Verkaufstisch liegen, die sie zusammen mit ihrem Mann hobbymäßig baut. Geschmackliches Highlight: Frisch gebackene Spekulatius. Zubereitet wurden die von Franz-Josef Lenfert, der aus Haltern am See angereist war. „Den Teig habe ich zuhause vorbereitet”, erklärt er. Vor Ort wurden dieser dann in Form gebracht und gebacken – was für einen weihnachtlichen Duft sorgte.

Trainierin Maria Lohmann hatte den Platz zwischen den Ständen am Samstag zusammen mit vier Tanzgruppen in unterschiedlichen Altersgruppen für Auftritte genutzt. Zu flotten Hip-Hop-Klängen oder weihnachtlichen Liedern zeigten Kinder und Jugendliche der DJK, was sie drauf haben – und ernteten ordentlich Applaus von den Besuchern. „Wir trainieren einmal die Woche“, erklärte Lohmann und lädt Interessierte ein, auch mal dabei zu sein.

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