Maskottchen für die DJK?

So oder ähnlich stellt sich Nicol Perlick das Logo für die DJK TuS Westfalia Werdohl vor.

WERDOHL ▪ Mit einer neuen und doch nicht ganz neuen Idee hat die Vorsitzende der Turnabteilung der DJK TuS Westfalia, Nicol Perlick, die Mitglieder am Ende der Generalversammlung des Hauptvereins überrascht. Die Werdohler DJK – der zweitgrößte Verein im Stadtgebiet – habe zwar ein Vereinswappen, doch ein Maskottchen fehle noch.

Wer der Meinung sei, dass man dies ändern solle oder könne, habe die Möglichkeit, sich an einem Wettbewerb zu beteiligen. Als Motiv schlug Nicol Perlick einen Floh vor, denn den gibt es bereits in der großen DJK-Familie. Ihr Aufruf richtet sich sowohl an Kinder und Jugendliche, als auch an Erwachsene.

Jeder könne sich überlegen, wie ein solcher Floh aussehen solle, der dann – wenn die Entscheidung gefallen ist – als Logo oder in einem Schriftzug (allein oder in Gesellschaft) Verwendung finden könnte. Selbst als Schlüsselanhänger oder kleines Plüschtier kann sich Perlick das Maskottchen vorstellen. Der Fantasie und Kreativität bei der Arbeit mit Stift, Pinsel oder Wachsmaler sollten keine Grenzen gesetzt sein.

Teilnehmen dürfen alle DJK-Mitglieder. Entsprechende Handzettel mit Einzelheiten dieses kleinen Wettbewerbs werden in allen Abteilung von Westfalia Werdohl verteilt.

Die fertigen Entwürfe können bis zum 21. Juni bei allen Übungsleitern abgegeben oder an Nicole Perlick (Versevörde 5 in Werdohl) geschickt werden. Alle eingereichten Bilder sollen bei der nächsten öffentlichen DJK-Veranstaltung ausgestellt werden. Zudem wird für jeden Teilnehmer eine kleine Anerkennung ausgelobt. Die drei besten Entwürfe werden mit einem Preis belohnt.

Floh, so erläutert Nicol Perlick in einem Anhang zur Ausschreibung, steht für „Freude“, „Leistung nicht um jeden Preis“, „Offenes Ohr“ und „Hilfsbereitschaft“. Viele, die sich in der Deutschen Jugendkraft engagieren und dort Sport treiben, habe der Floh schon gepiekst. Gemeinsam setze man sich dafür ein, dass junge, ältere, gesunde, kranke oder behinderte Menschen Sport treiben können – ohne Doping, Manipulation, Unfairness, Leistungszwang oder Hochleistungssport im Kindesalter.

Der Floh, der in anderen Vereinen vielfach schon Verwendung finde, stehe für sinnvolle Bewegung, Freude und Spaß, Teamgeist, Miteinander, Leistung nicht um jeden Preis und damit für Sport in seiner ganzen Faszination und Vielseitigkeit. Zugleich sei mit diesem Synonym der Gedanke verbunden, dass Menschen vernünftig – eben menschlich – miteinander umgehen, sich gegenseitig ernst nehmen und die Förderung der Gemeinschaft ganz oben steht, wobei die Orientierung an der christlichen Botschaft einen hohen Stellenwert hat.

All das steckt als Aussage in dem kleinen Floh – wenn es ihn nach der Sichtung der Entwürfe geben sollte.

Rainer Kanbach

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