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Martinsumzug kann ohne Corona-Auflagen stattfinden

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Von: Volker Griese

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Der Martinsumzug des Stadtelternrates kann nach der coronabedingten Zwangspause im Vorjahr 2021 wieder stattfinden.
Der Martinsumzug des Stadtelternrates kann nach der coronabedingten Zwangspause im Vorjahr 2021 wieder stattfinden. © Volker Griese

Der Martinsumzug des Stadtelternrates kann in diesem Jahr wieder stattfinden. Das Ordnungsamt der Stadt habe grünes Licht gegeben, teilte die Vorsitzende Stefanie Starbatty mit.

Ein Puzzleteilchen fehle aber zu einem perfekten Bild an diesem Novemberabend.

Der Stadtelternrat hatte den Martinszug schon vor zwei Jahren organisiert, nachdem Starbatty die Veranstaltung 2018 in Privatinitiative durchgeführt hatte, weil das Stadtmarketing sie kurz zuvor aus finanziellen und organisatorischen Gründen abgesagt hatte. 2020 war der Martinszug dann pandemiebedingt ausgefallen.

Bis zu 500 Teilnehmer erwartet

Umso mehr freut sich Stefanie Starbatty nun, dass der Umzug mit den bunten Laternen wieder stattfinden darf. „Die Kinder sind die Pandemie leid, sie hatten ja fast zwei Jahre nichts“, findet sie. Deshalb erwartet Starbatty auch, dass sich mindestens so viele Kinder beteiligen wie vor zwei Jahren. Damals waren es ihren Angaben zufolge etwa 400 – jetzt rechnet sie mit bis zu 500.

Stattfinden soll der Martinszug am Samstag, 13. November. Bereits ab 17 Uhr können sich die Teilnehmer auf dem Parkplatz am Rathaus einfinden, um 17.30 Uhr wird sich der Laternenzug dann in Bewegung setzen. „Es geht über die Lennepromenade und die Stadtspange auf den Brüninghaus-Platz“, beschreibt Starbatty die etwa einen Kilometer lange Wegstrecke.

Helfer gesucht

Auf dem Brüninghaus-Platz werde Bürgermeister Andreas Späinghaus (SPD) dann die Martinslegende vorlesen, ehe die obligatorischen Zuckerbrezeln verteilt würden, erläutert Starbatty den Ablauf. Einschränkungen aufgrund der Corona-Pandemie habe das Ordnungsamt nicht auferlegt, allerdings an die Eigenverantwortung der Teilnehmer appelliert. „Sie sollen Abstand halten, wer möchte, darf natürlich auch eine Maske tragen“, sagt Starbatty.

Es ist also für alles gesorgt – für fast alles: „Wir suchen noch eine Musikkapelle“, wünscht sich Stefanie Starbatty noch musikalische Begleitung, die sich der Stadtelternrat finanziell leisten kann. Auch weitere Helfer, die beispielsweise bei der Verteilung der Brezeln zur Hand gehen, seien noch willkommen und dürften sich gerne melden.

Kontakt: Stefanie Starbatty ist täglich zwischen 11 und 16 Uhr unter Tel. 0170/9400122 zu erreichen.

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