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Martin-Luther-Grundschule hat erstmals eine Konrektorin

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Claudia Jüttner (links) wird Schulleiterin Britta Schwarze als Konrektorin zur Seite stehen. An der evangelischen Grundschule in Werdohl arbeitet sie schon fünf Jahre.
Claudia Jüttner (links) wird Schulleiterin Britta Schwarze als Konrektorin zur Seite stehen. An der evangelischen Grundschule in Werdohl arbeitet sie schon fünf Jahre. © Wiechowski, Jona

Mit Claudia Jüttner hat die evangelische Martin-Luther-Grundschule erstmals eine Konrektorin. Die 52-Jährige wird die Schule zusammen mit Schulleiterin Britta Schwarze (57) führen. Die beiden kennen sich schon viele Jahre und sind ein eingespieltes Team.

Das gemeinsame Büro wird noch hergerichtet – denn die beiden ziehen ins bisherige Sekretariat. „In meinem alten Büro wäre nicht genug Platz für zwei Personen“, erzählt Schwarze, die mit Jüttner schon seit Jahren zusammenarbeitet. „Wir waren schon an der Herscheider Grundschule zusammen.“

Bevor Schwarze vor zwölf Jahren die Leitung an der Martin-Luther-Schule übernahm, hatte sie zwei Jahre lang die kommissarische Leitung in Herscheid inne. Jüttner wechselte vor fünf Jahren an die Werdohler Grundschule. Als Konrektorin packt sie jetzt die nächste Herausforderung an.

Prüfung im Oktober bestanden

Damit das möglich ist, hat sich Jüttner weitergebildet. Schließlich legte sie im Oktober eine Prüfung zur Konrektorin ab. Ein gutes halbes Jahr später bekam sie im März die offizielle Urkunde zur Konrektorin.

Masterplan Grundschule

Nach dem Masterplan Grundschule hat seit kurzer Zeit jede Schule ein Anrecht auf einen Konrektor – unabhängig von ihrer Größe. „Vorher mussten es stabil 180 Kinder sein“, erklärt Britta Schwarze, die bisher alle Aufgaben als Schulleiterin der Martin-Luther-Grundschule alleine bewältigen musste. Die Zahlen schwankten immer um diesen Wert. Aktuell wird die evangelische Grundschule von 170 Schülern besucht.

Was auf Jüttner jetzt zukommt? „Ich werde die Schulleiterin vertreten, wenn sie nicht da ist“, erklärt sie. Auch ist sie für die Gestaltung des Vertretungsplans zuständig und für die Einführung der Plattform Logineo, die vom Land erschaffen wurde. Diese ermöglicht beispielsweise Eltern eine Kommunikation mit Lehrern. Zusammen mit einem Kollegen habe sie sich in das Thema eingearbeitet.

Schulleiterin nicht mehr auf sich alleine gestellt

Schwarze freut sich, nun nicht mehr auf sich alleine gestellt zu sein: „Bei Themen wie Corona und Masken ist es gut, wenn man sich austauschen kann und einfach mal eine zweite Meinung hört.“ Auch bestimmte Weiterbildungen könnten demnächst aufgeteilt werden.

Corona wird die beiden Klassenlehrerinnen von jeweils einer dritten Klasse wohl noch eine Weile begleiten. Ganz aktuell ist die Maskenpflicht weggefallen. Aber: „Wir machen ganz viel Reklame fürs Tragen der Maske.“ Die beiden berichten von pausenlosen Corona-Fällen an der Grundschule.

Nach den Ferien fällt die Testpflicht weg

Nach den Osterferien gehe es dann mit dem Ende der Testpflicht weiter. Vom Land gebe es zudem finanzielle Mittel, um nach Corona kreative Angebote durchführen zu können – toll für die Kinder. Doch: „Der Verwaltungsaufwand ist schon eine Hausnummer“, so Schwarze.

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