Marktstände stehen anders

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Marktmeister Christian Ziebolz deutet vor seinem Marktstand an, dass für die neuen Feuerwehrfahrzeuge eine größere Durchfahrtbreite freigehalten werden muss.

Werdohl - Marktbesucher brauchten am Donnerstag ein wenig mehr Zeit zur Orientierung. Weil Feuerwehrfahrzeuge immer breiter werden, mussten einige Stände von ihren gewohnten Plätzen umziehen.

Zur frühen Stunde um 7.50 Uhr waren Bürgermeisterin, Ordnungsamtsleiterin, Feuerwehrchef und Marktmeister in der Stadt unterwegs, um genaue Positionen für die Marktstände anzulegen. Die Drehleiter als größtes Feuerwehrfahrzeug fuhr zur Probe zwischen den Ständen hindurch.

Die neueren Fahrzeuge der Feuerwehr sind wegen des üblichen Allradantriebs breiter als die früheren. Deshalb müssen größere Durchfahrtbreiten in der Freiheit-straße, am Sand und an der Bahnhofstraße eingehalten werden. Größere Marktwagen können deshalb nicht mehr in der Freiheitstraße auf der Seite der Stadtbücherei stehen, dort sind jetzt kleinere Stände mit weniger Platzbedarf aufgebaut. So musste auch der Stand von Marktmeister Christian Ziebolz umziehen. Für die Freiheitstraße sind gestern alle Bereiche farblich markiert worden.

Am Sand und auf der Bahnhofstraße war das noch nicht möglich, das soll aber in zwei Wochen nachgeholt werden. Nächste Woche ist der Markt wegen des Feiertages auf den Mittwoch vorgezogen worden, dann kommen erfahrungsgemäß nicht alle Händler.

In zwei Wochen ist der Markt wieder voll besetzt, deshalb werden an diesem Tag die letzten Markierungen angebracht. Das Ordnungsamt plant, diese Sprühdosen-Zeichen später durch feste Positionsmarkierungen zu ersetzen.

Ordnungsamtsleiterin Andrea Mentzel: „Dann werden überall die 3,50 Meter Durchfahrtbreite eingehalten, das ist ja im Sinne aller.“ Die Gespräche über diese Markierungen hätten sich etwas hingezogen, meinte sie. Am 21. Mai werde eine dauerhafte Lösung geschaffen.

Von Volker Heyn

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