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Märkische Kliniken: Besuchsstopp bleibt bestehen

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Von: Markus Wilczek

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Klinikum Lüdenscheid
Im Klinikum Lüdenscheider (Bild) und der Stadtklinik Werdohl sind weiterhin keine Besuche möglich. © Cedric Nougrigat

Aufgrund der aktuellen Corona-Lage bleibt der Besuchsstopp in den Märkischen Kliniken vorerst bestehen.

Für die Stadtklinik war das Betretungsverbot am 21. Januar verhängt worden, für das Haupthaus in Lüdenscheid am 25. Januar. Diese Regelung war zunächst bis Mittwoch befristet.

„Aufgrund der unverändert hohen Anzahl an Neuinfektionen im Märkischen Kreis wird eine Verlängerung des Besuchsstopps am Klinikum Lüdenscheid und der Stadtklinik Werdohl um weitere 14 Tage bis zum 23. Februar erwogen“, teilten die Märkischen Kliniken am Mittwochnachmittag mit. Weil die Abstimmung mit dem Kreisgesundheitsamt noch laufe, soll die endgültige Entscheidung erst am Donnerstag fallen. Bis dahin bleibt der Besuchsstopp vorläufig in Kraft.

Besuchsstopp: Es gibt Ausnahmen

Vom Besuchsstopp ausgenommen ist weiterhin die Begleitung schwerstkranker und sterbender Patienten durch ihre Angehörigen. Zudem haben in Lüdenscheid werdende Väter die Möglichkeit im Kreißsaal bei der Geburt dabei zu sein. Für sie gilt die 3G-plus-Regel (geimpft, genesen oder geboostert plus negatives Schnelltestergebnis).

Angehörige, die Patienten mit Wäsche versorgen möchten, können Taschen und Gepäckstücke in Lüdenscheid am Haupteingang in der Leitstelle abgeben. In der Stadtklinik werden diese durch den Aufnahmebereich im Eingang angenommen. Dies ist an beiden Klinikstandorten täglich zwischen 10 und 19 Uhr möglich.

51 Corona-Patienten werden behandelt

Corona-Patienten werden in den Kliniken derzeit 51 (40 in Lüdenscheid und elf in Werdohl) behandelt. „46 Patienten werden auf unseren Isolierstationen versorgt. Fünf Patienten bedürfen einer intensivmedizinischen Versorgung“, teilten die Kliniken mit. Von den Mitarbeitern sind 56 (fünf in Werdohl, 51 in Lüdenscheid) mit Corona infiziert und in häuslicher Quarantäne.

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