Märkische Billard-Spieler feiern Geburtstag

Die Märkischen Billard-Spieler hatten zu einem Geburtstagsturnier eingeladen. Der Verein wurde vor 20 Jahren in Altena gegründet, zog von dort zunächst nach Lüdenscheid, dann nach Werdohl

Werdohl -  Auf 20 bewegte Jahre blicken die Märkischen Billard-Spieler 94/98 mittlerweile zurück. 1994 schlossen sich 14 Billard-Spieler in der benachbarten Burgstadt zum Verein „1. Altenaer-Burg-Billard-Spieler“ zusammen, 1996 erfolgte der erste Umzug - nach Lüdenscheid. Seit 1999 fühlt sich der Club in Werdohl heimisch, bezog seitdem aber bereits das dritte Domizil.

Von Markus Jentzsch

An der Freiheitstraße im Herzen der Stadt angekommen, in den ehemaligen Räumen der Stadtbücherei, möchten der Vorsitzende Andreas Nithammer und seine Vereinskollegen, die unter dem Namen Märkische Billard-Spieler mit zwei Team am Meisterschaftsbetrieb teilnehmen, gerne länger bleiben. Die Räume, das Platzangebot, die zentrale Lage – an der Freiheitstraße stimmt alles. Und das wirkt sich direkt auf den Verein aus. Vor dem Umzug aus der alten Grundschule an der Leipziger Straße in Ütterlingsen zählte er 18 Mitglieder. Innerhalb kürzester Zeit haben sich neun weitere Spieler angemeldet. „Im nächsten Jahr sollen es dann 35 sein“, erklärt Andreas Nithammer im Gespräch mit dem zweiten stellvertretenden Bürgermeister Andreas Späinghaus, der sich am Samstag während des Jubiläumsturniers einen persönlichen Eindruck vom Sport im Allgemeinen und dem Verein im Speziellen machte. Späinghaus zeigte sich ebenso interessiert wie fasziniert, ließ sich von den Fachleuten vor Ort selbst taktische Finessen detailliert erläutern.

Im März dieses Jahres wurden die neuen Vereinsräume offiziell eingeweiht, für Samstag hatte der Club dann Spieler aus dem Westfälischen-Pool-Billard-Verband zu einem Geburtstagsturnier eingeladen.

„Durch den Umzug ist die Zahl der Mitglieder von zuvor 18 auf aktuell 27 angewachsen. Gleichzeitig hat sich der ganze Verein dadurch verjüngt. Vorher hatten wir einen Altersschnitt von etwa 40 Jahren, jetzt liegen wir bei 30“, erklärte der Vorsitzende Andreas Nithammer und fügte hinzu, dass der Verein den Nachwuchs dringend bräuchte. Schnupperkurse in Jugendzentren und diverse Werbeaktionen sollen den Bekanntheitsgrad weiter steigern und Interesse an diesem spannenden Konzentrationssport wecken.

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