Männerchor hat viel zu bieten

Der Männergesang soll in Werdohl erhalten werden. Da ist sich der Vorstand des Chores einig.

WERDOHL ▪ Das Ziel ist deutlich formuliert: „Wir wollen nichts unversucht lassen, den Männergesang in Werdohl zu erhalten und zu fördern.“ Damit will der Männerchor nicht die üblichen Krisenszenarien vieler Chöre aus der Region beschwören, sondern seine Riege fit für die Zukunft machen.

Ideen hat der Vorstand um den ersten Vorsitzenden Manfred Rademacher einige, doch zur Umsetzung braucht der Chor neben den eigenen Männern Unterstützung aus der Werdohler Bevölkerung. Auf jeden Fall langfristig will der derzeit 35-köpfige Chor im Gedächtnis der Werdohler bleiben. Vor allem durch Mund-zu-Mund-Sängerwerbung hatte das vierstimmige Ensemble zuletzt Erfolg.

Zielgruppe durch neue Angebote und durch ein verändertes (modernisiertes) Repertoire bleiben natürlich Männer jeden Alters, „die gerne singen und die Geselligkeit lieben“. Vor allem die Einbindung von Neumitgliedern in die Gruppe verlaufe immer reibungslos, versprach das Vorstandsteam des Chores im SV-Gespräch.

Um zum Beispiel neben englischsprachigen Songs die Bandbreite des Gesangsensembles noch zu erweitern, streben die Sänger ab sofort die Mitwirkung von „flotten“ Gitarrenspielern an. Unter Gitarrenbegleitung sollen dann beschwingte Konzerte und Auftritte möglich werden. Dabei wissen die Sänger um die Unterstützung durch ihre Chorleiterin Astrid Höller-Hewitt. Interessierte können sich für weitere Infos oder gleich zur Terminabsprache an die beiden Vereinsvorsitzenden Manfred Rademacher unter Tel. 0 23 92/71 28 3 und Günter Vogt, Tel. 0 23 92/39 36, wenden. Schriftführer Heinz Gaßmann ist zudem per E-Mail an hgassmann44@t-online erreichbar.

Mit vielen weiteren Angeboten wirbt der Chor um neue Mitglieder. Dabei muss sich kein Interessierter sofort im Chor anmelden. Bis zu einem Jahr geben die Sänger etwaigen Neuen Zeit, sich einzugewöhnen, ehe eine Vereinsmitgliedschaft verlangt werde. Im Mittelpunkt sollen aber weiterhin die Auftritte des bekannten Werdohler Chores stehen. So sind in regelmäßigen Abständen Tage des offenen Singens oder „Fabriksken-Konzerte“, zum Beispiel bei heimischen Unternehmen oder in Autohäusern geplant. Damit kann sich das Ensemble von anderen Chören abheben, wobei die Zusammenarbeit mit dem Chor Verse-Ahe in bewährter Form beibehalten werden soll.

Auch mit ihrer Geselligkeit kann die Männergruppe werben, denn hier hat sie einiges zu bieten. Die Frauen werden beim beliebten „Kränzchen“ mit einbezogen oder die Gruppe trifft sich zu monatlichen Kegelabenden und geht gemeinsam wandern.

Auch im Internet werden die Sänger demnächst mit einer eigenen Homepage aktiv sein. Dort werden dann auch die vielfältigen Auftritte im nächsten Jahr präsentiert. Als Highlight kommen am 10. November 2012 die Ural-Kosaken zu einem Gemeinschaftskonzert in den Festsaal Riesei. Schon hier könnten Gitarrenspieler bei Interesse vor großem Publikum mitwirken.

„Wir suchen nicht, wir bieten“, betonte das Vorstandsteam und macht mit diesem Angebot den Chor fit für die kommenden Jahre. - David Schröder

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