Männerchor begeistert mit kontrastreichem Konzert

WERDOHL ▪ „Singen macht Freude!“ lautet das Motto des Werdohler Männerchors 1847/1891 und das haben die Männer unter der Leitung von Astrid Höller-Hewitt am Samstagabend eindrucksvoll unter Beweis gestellt.

Vor rund 140 Gäste im gut besuchten Festsaal am Riesei fackelten die Interpreten ein kontrastreiches, musikalisches Feuerwerk ab. Das hochkarätige Programm rundeten der international bekannte Solist Hans Albert Demer und das Ein-Mann-Orchester Thomas Weber ab.

Der Männerchor 1847/1891 hatte sich zum Einstieg für das Stück „Im Abendrot“ von Franz Schubert entschieden und schloss thematisch passend „Abendfrieden am Rhein“ und „Wenn die Sonne erwacht in den Bergen“ von Neumann beziehungsweise Vincent an. Dann betrat Hans Albert Demer zum ersten Mal die Bühne und begeisterte das fachkundige Publikum mit einem Medley deutscher Volkslieder – natürlich auch mit Ortsbezug zum wunderschönen Sauerland –, die viele Gäste leise mitsangen. Dass Demer auf einem internationalen Solisten-Wettbewerb in England in der Bass-Soloklasse den ersten Preis erhalten hatte, musste Moderator Manfred Rademacher nach dem ersten Auftritt des Ausnahme-Bassisten nicht extra erwähnen. Am Flügel wurde Demer von Gerold Beck begleitet.

In der Pause ließ das begeisterte Publikum die musikalischen Eindrücke des ersten Konzertteils genüsslich Revue passieren, während sich bereits Vorfreude auf den zweiten Teil breit machte.

Nachdem Demer Teil eins mit einem Musical-Medley hatte ausklingen lassen, ließ er anschließend die beiden Spirituals „Swing low“ und „Amen“ folgen. „Lieder sind wie Fahnen“, „Kleiner Blumenstrauß“ und „Die Rose von Tralee“ gaben die Sangesbrüder noch zum Besten, ehe das Konzert des Männerchores mit dem gemeinsam vorgetragenen Werk „Wo die roten Rosen blühen“ einen mehr als würdigen Ausklang fand.

Markus Jentzsch

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