Mädchen zeigen sich reumütig

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Die Mädchen, die sich auf dieser Tafel an der Aussichtsplattform verewigt haben, kommen für den Schaden auf.

Werdohl -   Die Mädchen, die Anfang Oktober die Aussichtsplattform an der Lennepromenade nach einer privaten Feier zum 17. Geburtstag total verdreckt hatten, zeigten sich einsichtig und reumütig.

Der Bürgerstammtisch, der sich ehrenamtlich um die Pflege der Plattform kümmert, hatte den Schaden entdeckt. Neben den Hinterlassenschaften auf dem Platz und den Bänken gab es aber auch eine Sachbeschädigung: Die Mädchen hatten die Hinweistafel mit ihren Namen verziert. Kurz nach der Entdeckung hatte sich eine Mutter bei Stammtisch-Sprecher Manfred Hoh gemeldet, der das Verhalten ihrer Tochter und deren Freundinnen peinlich war und die Sache aufklärte. Manfred Hoh hatte daraufhin ein Treffen mit den Mädchen arrangiert, am Dienstag berichtete er davon.

Zu dem Treffen seien etwa zehn Mädchen und auch drei Mütter gekommen. Hoh hatte auch Ordnungsamtsleiterin Andrea Mentzel dazu eingeladen. Mentzel habe einen starken Eindruck bei den Mädchen hinterlassen indem sie ihnen vorhielt, wie deren Verstöße eigentlich zu ahnden wären: Bis zu 1000 Euro Bußgeld pro Person hätten verhängt werden können. Weil die Mädchen einsichtig seien und weil sie auch für den entstandenen Schaden aufkommen, werde von einer Verfolgung abgesehen. Manfred Hoh: „Wir vom Bürgerstammtisch hoffen, dass andere jetzt dadurch gewarnt sind. Ich habe den Eindruck, dass die Worte von Frau Mentzel die Mädchen stark beeindruckt haben.“

Die Verschmutzungen und den Sachschaden hätten die Mädchen offen zugegeben, mit der Feuerstelle auf dem Platz wollten sie nichts zu tun haben.

Von Volker Heyn

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