Lohmann übernimmt Vorsitz

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Repräsentieren die Turnabteilung: Die scheidende Vorsitzende Nicol Perlick (von links), Schriftführerin Rita Pfaff-Perlick, Turnwartin Edith Baust, die neue Vorsitzende Maria Lohmann, Oberturnwartin Monika Schütt und die Kassenwartin Ilona Janke-Bitzer.

WERDOHL ▪ Maria Lohmann ist neue Vorsitzende der Turnabteilung der DJK Westfalia. Sie wurde bei der Jahreshauptversammlung am Mittwoch in der Gaststätte Ütterlinger Krug von den Mitglieder gewählt. Lohmann folgt Nicol Perlick im Amt, die sich nicht zur Wiederwahl stellte.

Brigitte Jünschke schied ebenfalls turnusmäßig als Kassenprüferin aus. Diese Funktion übernimmt zukünftig Isabel Clever.

In ihrem Jahresbericht hob Perlick besonders das Kinderturnfest hervor. Trotz guter Vorbereitung sei die Resonanz nicht so groß gewesen, wie erwünscht. Die Veranstaltung sei aber durchaus positiv zu bewerten.

Ebenso sprach sie die Übernahme einer Gruppe durch Maria Lohmann an, die Elisabeth Kowalik als Übungsleiterin ablöste.

Auch der Kassenbericht fiel positiv aus. Die Einnahmen seien höher als die Ausgaben gewesen und die Bilanz sei sehr gut. Die Kasse, so der Bericht der Kassenprüfer, sei äußerst ordentlich geführt.

Perlick erklärte, dass sie aus zeitlichen Gründen vom Amt der ersten Vorsitzenden zurücktrete, der Abteilung aber als Übungsleiterin erhalten bleibe. Sie wolle den Vorsitz nicht nur halbherzig erledigen können, weil ihr die Zeit fehle. Auch der zweite Vorsitzende, so Perlick, werde sich im nächsten Jahr wahrscheinlich nicht erneut zur Wahl stellen. Dies ebenfalls aus zeitlichen Gründen.

Die Fahrtkostenregelung stand am Mittwoch ebenfalls zur Debatte. Fahrtkosten könnten nur noch dann erstattet werden, wenn die Übungsleiter nicht aus Werdohl kämen. Dies, so Perlick, hinge mit den Steuergesetzen zusammen. Der Verein arbeite aber an einer Lösung.

Auch die Zusammenlegung mehrerer Gruppen wurde thematisiert. Schwankende Teilnehmerzahlen sorgten dafür, dass überlegt werden müsse, wie es in der Zukunft weitergehe. Derzeit werde diskutiert, die Mädchen von sechs bis zehn Jahren und die Gruppe der „Großen“, also zehn Jahre und älter, zusammenzulegen. Dies habe bereits bei einer Feier gut geklappt.

Zudem müsse überlegt werden, ob die älteren Mädchen – sie haben auf Grund ihres Alters einen Trainings-Vorsprung gegenüber den Jüngeren – für einen Teil der Übungsstunde für sich trainieren sollten. Überlegt wurde auch, den Verein aktiver zu bewerben. „Wir können Plakate aufhängen, zum Beispiel in den Schulen, um auf das Angebot aufmerksam zu machen“, schlug eine der Versammlungsteilnehmerinnen vor. Viele der Interessierten, so die erste Vorsitzende, fänden die Internetseite nicht und würden sich dann an sie wenden. Aushängende Plakate könnten die Mitgliederzahlen steigen lassen. Auch seitens der Stadt habe es bereits Anfragen gegeben, um das Angebot besser vorstellen zu können. „Irgendwas müssen wir uns für die Zukunft überlegen“, so Perlick. ▪ sg

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