Löschzug Eveking im neuen Gerätehaus

Die Atemschutz-Werkstatt gehörte zu der Ausrüstung, die mit als erstes ins neue Gerätehaus gebracht wurde.

WERDOHL ▪ Die lange Wartezeit für die Einsatzkräfte des Feuerwehr-Löschzuges Eveking hat ein Ende. Am Freitagnachmittag zog die Einheit nach entsprechender Vorbereitungsphase mit allen Fahrzeugen und der für Ernstfälle dringend erforderlichen technischen Ausstattung von ihrem Übergangsquartier in Halle 6 des Gewerbeparks in das neue – wenn auch noch nicht komplett fertiggestellte – Gerätehaus unterhalb des Gewerbeparks um; zwei Monate später, als ursprünglich gedacht. Der lange und harte Winter war nicht ohne Folgen geblieben.

Die beiden Löschgruppenfahrzeuge, der neue Gefahrgut-Gerätewagen sowie das ebenfalls neue Einsatz-Leitfahrzeug fanden ihren endgültigen Platz in den Garagen. Mit im Umzugsgepäck hatten die Mitglieder des Löschzuges auch die komplette Atemschutz-Werkstatt, die Funktechnik und das Akku-Management. Auch die Reserveschläuche sind bereits in die neuen Regale verpackt und die Schränke mit der Einsatzkleidung provisorisch aufgestellt worden. Die Schlüsselausgabe wurde am Abend vollzogen. Alles, was bei einem Ernstfall dringend gebraucht wird, hat damit seinen endgültigen Platz gefunden.

Damit allerdings ist der Umzug, bei dem die rund 30 Feuerwehrleute aus Eveking maßgeblich selbst Hand angelegt haben, noch nicht abgeschlossen. Das war, so Löschzugführer Thomas Scharpe, praktisch erst Teil eins. Weitere Arbeitseinsätze werden folgen, sobald die Sozialräume des neuen Gerätehauses und die erforderlichen Werkstatträume endgültig fertig seien.

Bis zum Ende dieses Monats müssen auch die restlichen Ausrüstungsgegenstände aus Halle 6 des Gewerbehofes abgeholt werden. Der Mietvertrag, der für die acht Monate währende Übergangszeit abgeschlossen worden war (16 000 Euro Mietkosten), wurde zum 31. Mai gekündigt.

Wie eingangs erwähnt: Noch nicht alle Arbeiten sind am und im Gerätehaus abgeschlossen. Neben Arbeiten im Inneren des Gebäudes muss auch das Umfeld hergerichtet werden. Erst wenn auch das erledigt ist, soll auch die offizielle Übergabe des rund 800 000 Euro teuren Objektes durch Bürgermeister Siegfried Griebsch an den Löschzug erfolgen.

Das Ganze wird nach Auskunft von Löschzugführer Thomas Scharpe eingebunden in einen Tag der offenen Tür, der für September ins Auge gefasst ist. Die Bevölkerung soll die Möglichkeit haben, sich umfassend darüber zu informieren, was im Interesse des umfassenden und wirkungsvollen Brandschutzes geleistet worden ist.

Rainer Kanbach

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