Löschzüge proben Ernstfall nach Chemieunfall

Am Ende stand – wie im Ernstfall – die Dekontaminierung der Einsatzkräfte.

WERDOHL ▪ Der Löscheinsatz bei einem Entstehungsbrand in einem Firmengebäude an der Kreisstraße 8, die Rettung einer vermissten Person und dringliche Gegenmaßnahmen gegen auslaufende Chemikalien – das war die Ausgangslage für eine groß angelegte Übung, die am Sonntag in Kleinhammer stattfand.

Unter Beteiligung von Spezialkräften des Löschzuges aus Lüdenscheid-Brüninghausen absolvierten die beiden ebenfalls im ABC-Schutz bestens ausgebildeten Versetaler Löschzüge Eveking und Kleinhammer unter Einbeziehung der Löschgruppe Brüninghaus am Vormittag eine ABC-Alarmübung auf dem Gelände der Firma Colsman in Kleinhammer. Insgesamt 70 Einsatzkräfte der genannten Einheiten waren daran beteiligt.

Brandinspektoren loben

die gute Zusammenarbeit

Die Aufgabenverteilung sah zunächst die Erkundung der Schadenslage sowie das Messen und Bestimmen der Konzentration des ausgelaufenen Schadstoffes vor. Im weiteren Verlauf ging es um die Rettung von Personen, die chemisch kontaminiert waren sowie um die Abdichtung schadhafter Behälter und das Umfüllen von Chemikalien in andere Behälter. Letztlich mussten alle an diesem Einsatz beteiligten Kräfte und verletzten Personen dekontaminiert werden.

Ein umfangreiches Programm also, das die Blauröcke aus dem Versetal und Brüninghausen zu bewältigen hatten. Am Ende zeigten sich die Brandinspektoren Scharpe (Eveking), Jacoby (Kleinhammer/Brüninghaus) und Kretschmer (Lüdenscheid) mit den gezeigten Leistungen zufrieden und betonten die gute Zusammenarbeit der beteiligten Einheiten. Auch Stadtbrandinspektor Theile lobte das gute Zusammenspiel der Kräfte über die Stadtgrenzen hinaus.

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