Lodernde Flammen zum Ende des Winters

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Die Jungschützen des Werdohler Schützenvereins waren für die Planung des Osterfeuers verantwortlich. Sie organisieren die Veranstaltung traditionell mit der Arbeitsgemeinschaft der Kompanien.

Werdohl   - Die beiden großen Osterfeuer-Veranstaltungen im Stadtgebiet haben am Samstagabend die Jungschützen des Werdohler Schützenvereins und der Zug 3 Versetal-Ahe des Versetaler Schützenvereins auf die Beine gestellt.

Beim Versetaler Schützenverein begann das Programm für die kleinen Besucher bereits am Nachmittag. Ab 15 Uhr wurden fleißig Ostereier bemalt. Zudem bekamen alle Teilnehmer der Mal-Aktion eine Tüte mit Oster-Leckereien geschenkt. „Auch die Waffeln waren ruckzuck ausverkauft“, so Zugführer Frank Herber. Gemeinsam mit Oberst Manfred Kehr freute er sich, dass mehr Kinder als in den Jahren zuvor an dem Rahmenprogramm teilgenommen haben.

Die Versorgung mit Getränken hatte an diesem Nachmittag der stellvertrende Zugführer Uwe Bettelhäuser mit seiner Thekenmannschaft im Bierwagen übernommen. Zudem gab es noch Würstchen vom Grill und eine zweite Gruppe, die im Vereinsheim für die Versorgung der Gäste mit kühlen Getränken sorgte. Ein kleines Feuer wurde gegen 16.30 Uhr angezündet, nachdem die Kinder im Vorfeld einen Fackellauf absolviert hatten. Er wurde vom amtierenden Schützenkönig Michael Grünhagen und Jungschützenkönig Luca Bettelhäuser angeführt. Von der sehr guten Resonanz der Besucher zeigte sich Frank Herber beeindruckt: „Ohne die Mithilfe der Zugmitglieder wäre dieser Aufwand gar nicht zu stemmen“, so der Zugführer. Die Planung fange bereits mehrere Wochen vorher an. Bevor das Osterfeuer dann angezündet wurde, wiesen die Organisatoren noch auf das nächste große Event hin: Am 2. Wochenende im Mai steht bereits zum vierten Mal das Hähnchenspektakel auf dem Programm. Insgesamt 1200 „Flattermänner“ kommen auf den Grill.

Osterfeuer in Werdohl

Für das Entfachen des Osterfeuers, das im Inneren aus einem Palettentunnel bestand, waren die Mitglieder des Löschzugs Eveking verantwortlich. Einer von ihnen kroch ins Innere des Stapels, um das Grünzeug anzuzünden. Nach wenigen Minuten durchstieß dicker Rauch das aufgeschichtete Brennmaterial. Allerdings spielte die Wetterlage in dieser Phase des Abbrennens überhaupt nicht mit. Der Wind drückte den Rauch nach unten und überzog den kompletten Schützenplatz innerhalb von Sekunden mit einer dichten Qualmschicht. Nach wenigen Minuten hatte sich das Rauch-Spektakel aufgelöst und die Zuschauer konnten sich an den hochschlagenden Flammen erfreuen.

Hiermit hatten die Jungschützen des Werdohler Schützenvereins keine Probleme. Traditionell gestalten sie das Osterfeuer auf dem Schützenplatz gemeinsam mit der Arbeitsgemeinschaft der Kompanien, die für den Wertmarkenverkauf und die Beschickung der Getränkewagen zuständig sind. Bereits am Gründonnerstag hatten die Jungschützen unter der Leitung von Christian Reiche und mit Hilfe der Firma Menshen das Osterfeuer aufgeschichtet und in den Nächten bewacht.

Von Jari Wieschmann

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