17 Grad beim Abschlussschwimmen

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Martin Baureis ist eine Frohnatur. Lufttemperaturen von weit unter 20 Grad machen dem Stammgast im Ütterlingser Freibad augenscheinlich gar nichts aus.

Werdohl - Der Dauerregen, der gefühlt seit Wochen Station im Sauerland macht, verabschiedete sich am Samstag völlig unerwartet. Die Quecksilbersäule in den Thermometern kletterte nach der ungemütlichen Kälte der vergangenen Tage auf schon recht angenehme 17 Grad Celsius.

Für einen Besuch im Freibad war das jedoch für die meisten Werdohler kein Anreiz. Erstmals hatte das Ütterlingser Bad nach dem Internationalen Schwimmfest des SV 08 die Saison nicht für beendet erklärt. Die Verantwortlichen hofften, mit der einwöchigen Verlängerung noch ein paar zahlende Gäste ins kühle Nass zu ziehen und so für die Freibad-Saison noch einen versöhnlichen Abschluss zu finden. Das misslang jedoch.

Am Samstag hatte das Bad nun zum letzten Male in diesem Jahr geöffnet. Nur wenige nutzten dieses Angebot. Einer von ihnen war Martin Baureis. „Ich gehöre zu einer Gruppe, die fast an jedem Tag ins Freibad kommt“, erklärte er. „Da kann das Wasser auch ruhig etwas kälter sein. Da gibt es nachher eine heiße Dusche und dann geht das wieder“, sagte er und stieg ins Wasser zum „Abschiedsschwimmen“, wie er seine letzten Runden im Becken unter freiem Himmel für diese Saison selbst nannte.

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