Lennepegel steigt, aber keine akute Hochwassergefahr

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Zuletzt stieg der Pegel der Lenne zwar deutlich an, bis der Goetheparkplatz gesperrt werden muss, hier eine Aufnahme aus Dezember 2015, fehlen allerdings noch einige Zentimeter.

Werdohl - Was in den Höhenlagen des Märkischen Kreises als Schnee vom Himmel rieselt, fällt in Werdohl seit Dienstag größtenteils als Regen. Das hat Auswirkungen auf den Wasserstand der Lenne, der im Laufe der Nacht zu Donnerstag deutlich gestiegen ist.

Der Pegel Rönkhausen, die letzte Messstelle vor dem Werdohler Stadtgebiet, stieg gestern bis auf 1,82 Meter (8.45 Uhr) und lag damit noch acht Zentimeter unter der Informationsstufe 1.

Wenn der Pegel von 1,90 Meter erreicht ist, sperrt die Stadt normalerweise den Parkplatz an der Goethestraße. Im Verlauf des Tages fiel der Wasserstand jedoch wieder. Akute Hochwassergefahr besteht derzeit also nicht.

Viel hängt nun natürlich davon ab, wie sich das Wetter entwickelt: Anhaltende Niederschläge oder Tauwetter in den Höhenlagen des Sauerlandes würden die Flusspegel steigen lassen.

Der Ruhrverband hat noch die Möglichkeit, regulierend einzugreifen. Er gab gestern 25 Kubikmeter Wasser pro Sekunde aus der Biggetalsperre ab, die der Regulierung der Wasserstände von Bigge, Lenne und Ruhr dient. Da die Talsperre aktuell nur zu 80 Prozent gefüllt ist, lässt sich diese Wasserabgabe unter Umständen reduzieren.

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