Lenneken ist das neue Maskottchen des Museums

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Präsentierten das neue Museumsmaskottchen: Dorothee Hultsch, Heiner Burkhardt, Ingo Duisberg und Udo Böhme.

WERDOHL - Die Werdohler haben entschieden – und ihr Votum war eindeutig: Das Lenneken soll das neue Maskottchen des Stadtmuseums werden. Das teilten Heiner Burkhardt, Vorsitzender des Werdohler Heimatvereins und Udo Böhme, zuständig für die Facebook-Seite des Vereins, jetzt mit.

93 Stimmen erhielt die Figur, die mit Dutt, Regenschirm und Handtasche über der Lennebrücke thront und die Stadt vor Unbill schützen soll.

In den vergangenen fünf Wochen konnten die Bürger in der Stadtbücherei ihr Kreuzchen machen oder auf der Seite des sozialen Netzwerkes Facebook über mögliche Maskottchen abstimmen. Neben dem Lenneken standen noch zwei weitere Figuren zur Wahl: Der kleine Rabe Pungi, mit dem rot-weißen Schal, der bereits anlässlich des Stadtjubiläums 2001 in Werdohl heimisch war und ein Eichhörnchen namens Heimi.

203 Werdohler hatten in den vergangenen Wochen abgestimmt. Neben der Mehrheit der Lenneken-Befürworter konnten sich 76 Werdohler für Pungi begeistern. Das putzige Eichhörnchen Heimi vereinte 34 Stimmen auf sich.

Das Lenneken soll nun im neuen Museums-Domizil im Bahnhof durch die Dauerausstellung führen und für das Stadtmuseum werben.

Die Entstehung des Lennekens geht auf eine Idee der Werdohlerin Dorothee Hultsch zurück. Entworfen und erschaffen wurde die Skulptur vom Künstler Ingo Duisberg. Das Lenneken soll die Passanten, die die Stadtbrücke queren, unter anderem bei Wind von den Spritzern der Lennefontäne schützen. Dorothee Hultsch erinnert sich an die Klagen befreundeter Damen, die nach dem Friseurbesuch aus Angst um die gerade gerichtete Haarpracht die Brückenseite wechseln mussten, um nicht nass zu werden. Mit Unterstützung des Kleinen Kulturforums sammelte Dorothee Hultsch Spenden für das Projekt, das 2005 realisiert wurde. Hultsch und Künstler Ingo Duisberg sind von der Idee begeistert, dass das Lenneken nun auch als Glücksbringer für das Stadtmuseum fungiert. „Fünf Teilnehmer der Abstimmung werden in Kürze benachrichtigt. Für sie stiftet der Heimatverein Sachpreise, wie beispielsweise eine Jahreskarte für die Stadtbücherei“, betont Heiner Burkhardt.

Von Ute Heinze

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