Lennebrücke: Bürgerantrag wird ernst genommen

An den Aufliegern der Lennebrücke sind deutlich Betonabplatzungen zu erkennen. Darüber donnern die Lastwagen. -  Foto: Heyn

Werdohl - Die Stadtverwaltung nimmt den Bürgerantrag der Anlieger von Schützenstraße und Dammstraße ernst. Das sagte am Dienstag der ständige Vertreter des Bürgermeisters, Michael Grabs. Bürgermeister Siegfried Griebsch ist zur Zeit in Urlaub.

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52 Anlieger hatten in einem „Bürgerbegehren“ titulierten Schreiben ihre Sorge um ihre Grundstücke und Angst vor Beeinträchtigungen geäußert, wenn die Lennebrücke abgerissen und durch einen Neubau ersetzt werde. Michael Grabs sagte, dass dem Initiator André Steckhan rasch geantwortet werde. Die Brückenbaustelle sei keine Sache der Stadt, sondern liege im Verantwortungsbereich von StraßenNRW. Der Landesbetrieb Straßenbau sei noch in der „Findungsphase“, wann und wo genau die Behelfsbrücke errichtet werde. Grabs: „Sobald es nähere Informationen gibt, werden wir gemeinsam mit StraßenNRW die Bürger zu einem Informationsgespräch einladen“, versprach Grabs.

Der Verkehr auf der Lennebrücke soll erst zum Ende der Osterferien eingeschränkt werden. „Der Verkehr wird durch Ampeln in beide Richtungen einspurig geregelt werden“, sagt Michael Obermeyer, Pressesprecher von StraßenNRW, auf Nachfrage unserer Zeitung. Die Brücke müsse auch für Lkw weiterhin befahrbar sein, jedoch in einem Abstand von 25 Metern zueinander auf einer Fahrbahnbreite von drei Metern. - von Volker Heyn und Nathalie Kirsch

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