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Lenne-Pegel merklich gestiegen ‒ weitere Niederschläge erwartet

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Von: Volker Griese

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Der Lenne-Pegel ist in den vergangenen Tagen bereits merklich gestiegen.
Der Lenne-Pegel ist in den vergangenen Tagen bereits merklich gestiegen. © Volker Griese

Hochwasser zum Jahresbeginn ist im Lennetal keineswegs eine Seltenheit. Auch in diesen Tagen ist der Pegel des Flusses wieder merklich angestiegen. Und Experten erwarten weitere Niederschläge.

Werdohl ‒ Der Pegel der Lenne ist zu Beginn des neuen Jahres sichtlich gestiegen. Ein Blick auf den offiziellen Pegel des Landesumweltamtes in Rönkhausen, der den für Werdohl maßgeblichen Wasserstand markiert, zeigte am Dienstagmittag 1,51 Meter bei einem Durchfluss von 67 Kubikmetern pro Sekunde. Zum Vergleich: Der Mittelwasserstand liegt bei knapp 80 Zentimetern, der mittlere Durchfluss bei 19,6 Kubikmetern pro Sekunde.

Die sogenannte „Informationsstufe 1“ liegt bei 1,90 Meter, dann droht zum Beispiel der Parkplatz an der Goethestraße überflutet zu werden. In den sogenannten „Trog“, die tiefste Stelle der Derwentsider Straße unter der Stadtbrücke, fließt die Lenne in der Regel bei einem Pegelstand von etwa 2,70 Meter. Bei 3,90 Meter ist die „Informationsstufe 2“ erreicht, dann fließt die Lenne beispielsweise ins Alte Dorf.

Anlass zur Besorgnis geben die aktuellen Werte also noch nicht. Der Ruhrverband vermeldete allerdings am Dienstag einen 85-prozentigen Füllstand der Talsperren und ging wegen der zu erwartenden Niederschläge von weiter ansteigenden Abflüssen in den Gewässern aus.

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