„Lenne lebt“-Programm in Werdohl

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Regina Wildenburg, Susanne Macaluso und Ingo Wöste (von links) präsentieren das Programm am „Lenne lebt“-Tag.

Werdohl - „Ruhr 2010 auf das Lenneformat zusammengeschrumpft“: So beschreibt Regina Wildenburg von der Stadtverwaltung das Projekt „Lenne lebt“. In Werdohl wird am Sonntag, 17. August, auf dem Goetheplatz und im Westpark gefeiert.

Nicht nur der Fluss soll durch die Aktion in den Mittelpunkt rücken. Auch die Zusammenarbeit der acht Lenneschiene-Städte soll „in den Köpfen und Herzen“ der Bürger ankommen. „Und wie macht man das im Sauerland besser als durch ein schönes Fest?“, sagt Regina Wildenburg.

Das Familienfest auf dem Werdohler Goetheplatz beginnt am „Lenne lebt“-Sonntag um 10.30 Uhr mit einem Gottesdienst. Im Anschluss werden der Shantychor, Tanzgruppen, eine Popgesanggruppe der Musikschule Lennetal und eine Punkrock-Band auftreten. Außerdem präsentiert der Stacking-Weltmeister Steve Baltot sein Können und stapelt zu Musik oder auf Zeit Pyramiden aus Bechern. Die Stadtwerke beteiligen sich mit einer Hüpfburg und einem Stand, an dem Malbücher, Luftballons und ein Entenspiel angeboten werden. Wer Hunger bekommt, kann bei den Pfadfindern Würstchen grillen.

Mit dem Kanu oder mit Schlottis Bimmelbahn geht es zum Westpark. Dort beginnt das Festival Genuss am Fluss bereits am Samstag. Seit 2010 findet diese Veranstaltung traditionell im Frühjahr statt. Anlässlich von „Lenne lebt“ habe sich jetzt aber der August angeboten, sagt Ingo Wöste von der Wohnungsgesellschaft Werdohl (Woge), die das Festival ausrichtet.

„Woge live“ werde den Westpark am Samstag in eine große Bühne verwandeln, kündigt Wöste an. Der Lichtkünstler Jörg Rost – bekannt zum Beispiel durch das Kirschblütenfest in Schwerte – wird mit Leuchtobjekten das Gelände gestalten. „Er macht aus dem Lenneufer einen Märchenwald“, freut sich Susanne Macaluso vom Werdohl Marketing. Neben der Coverband Sticky Fingers und den Sauerland pipes and drums treten auch die Feuervögel und die Lennegeister auf. Außerdem wird der Livemaler Marc Westermann seine Werke präsentieren.

Dass die Veranstaltung auf August verschoben wurde, könne für die Besucher durchaus ein Vorteil sein, glaubt Ingo Wöste. „Im Frühjahr hatten wir abends oft nur fünf Grad, das war schon recht sportlich“, sagt er. Sollte es im August Regen geben, „dann hoffen wir, dass er warm ist“.

Am Sonntag geht es weiter mit „Woge kulinarisch“. Zehn Gastronomen aus der Region bieten ihre Spezialitäten an. Den Auftakt macht um 11 Uhr eine Gesprächsrunde zum Lennetourismus, an der Politiker, Gastronomen und andere Experten teilnehmen. -  cra

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