Wann kommt eigentlich die Werdohler Lenne-Gastronomie?

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Bürgermeisterin Silvia Voßloh

Werdohl - Was ist eigentlich aus den Plänen für eine gastronomische Bewirtschaftung des Werdohler Lenneufers geworden? Die Redaktion hat bei Bürgermeisterin Silvia Voßloh nachgefragt. Die ist optimistisch, in absehbarer Zeit eine Lösung präsentieren zu können.

Ein Café oder ein anderer kleiner Gastronomiebetrieb war praktisch von Anfang Teil des Planes zur Neugestaltung des Brüninghaus-Platzes, der ja auch den Bau der Stadtspange beinhaltete. Dieser Weg sollte den zentralen Platz mit der Lenne verbinden. Und am Lenneufer, im Bereich des Goetheparkplatzes, sollte dann auch – ähnlich wie in den Nachbarstädten Altena und Plettenberg – die Gastronomie angesiedelt werden.

Der Plan ist inzwischen vier Jahre alt und größtenteils umgesetzt. Nur von einem Café fehlt noch jede Spur, obwohl Bürgermeisterin Silvia Voßloh zwischenzeitlich schon einmal von einer „großartigen Idee“ gesprochen, Details aber geheim gehalten hatte. Anfang März hatte sie ihre Pläne für ein gastronomisches Angebot an der Lenne dem Ausschuss für Umwelt und Stadtentwicklung (Ustea) präsentieren wollen. Auch daraus wurde nichts. Unser Redakteur Volker Griese hat nun bei Bürgermeisterin Voßloh nachgefragt, was aus dem Vorhaben geworden ist.

Weiter in Gesprächen

„Ich bin weiter in Gesprächen und arbeite fleißig daran, dass wir das auf den Weg bekommen“, versicherte die Bürgermeisterin, dass sie das Thema trotz verschiedener Rückschläge keineswegs ad acta gelegt habe. Sie wünsche sich außerdem sehr, dass das Vorhaben noch in diesem Jahr umgesetzt werden könne.

Gesprächspartner sind optimistisch

Doch ist das wirklich realistisch, wenn im Mai noch nicht einmal ein fertiges Konzept vorzuliegen scheint? „Von den Gesprächspartnern, mit denen ich rede, wird das für realistisch gehalten“, gibt sich Voßloh optimistisch, dass Werdohler und Gäste bereits in wenigen Wochen einen Kaffee am Lenneufer genießen können.

„Das Projekt liegt mir ja auch am Herzen und auch ich bin mit der Situation nicht zufrieden“, kann sie die allmählich in Werdohl aufkommende Ungeduld gerade angesichts des warmen Wetters der vergangenen Tage durchaus verstehen. Es sei schade, dass sie bis jetzt noch keine Lösung habe präsentieren können.

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