Lenne-Fontäne sprudelt im zehnten Jahr

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Jetzt sprudelt sie wieder: Wie in jedem Jahre wurde die Lenne-Fontäne am Maifeiertag in Gang gesetzt.

Werdohl - 12 Meter und 45 Zentimeter hoch spritzt das Wasser der Lenne gleich neben dem Goetheplatz. Das jedenfalls hat Dr. Hans-Joachim Hultsch nachgemessen. Diese Höhe gab er an für die Lenne-Fontäne, die am Mittwoch wieder angeschaltet wurde – zum zehnten Male.

Doch damit nicht genug der feierwürdigen Geburtstage. Ebenso alt wie die Fontäne wird dieses Jahr der Bürgerstammtisch. Und der Shanty-Chor, der die Hunderte von Besuchern der Fontäne-Eröffnung musikalisch unterhielt, wird heuer fünf Jahre jung. Bei all diesen denkwürdigen Ereignissen war es kein Wunder, dass es dieses Mal etwas Besonderes geben musste: Eine Lenne-Fontänen-Kaffeetasse, veredelt mit einer Karikatur von SV-Karikaturist Rainer Kanbach. Nach Hultsch ergriff auch Manfred Hoh das Wort. Der Bürgerstammtisch-Sprecher dankte Bürgermeister Siegfried Griebsch für die „gute und kreative Zusammenarbeit“. Gesondert hob Hoh in diesem Zusammenhang die Installation des Kletterfelsens hervor.

Sodann verriet er, dass das Stadtoberhaupt sich nach der Kommunalwahl zum Monatsende vermehrt „einen anderen Sport zuwenden“ werde: dem Grillen. Und so schenkte Hoh Griebsch „ein Profi-Grillrezepte-Buch“, auf das aus dem Ersten Bürger Werdohls nach seiner Bürgermeister-Zeit bald ein „Grillmeister“ werde.

Griebsch bedankte sich – sichtlich hocherfreut – „für diese Beförderung“. Und er übernahm dann den offiziellen Teil: „Diese Pflicht ist für mich ein Vergnügen“, sagte das Stadtoberhaupt. „Die Lenne hat in den vergangenen Jahren enorm an Bedeutung gewonnen“, hob er hervor. Die vielen Veranstaltungen am Wasser in Werdohl wie auch die Lennepromenade sprächen diesbezüglich eine eindeutige Sprache.

Und der Bürgermeister verglich Werdohl mit Köln. Das Ufer des Rheins in der Domstadt sei ähnlich lang wie die addierten Ufer von Lenne und Verse in Werdohl. Dabei habe die sauerländische Stadt doch „eine Million Einwohner weniger“. Und das „W“ im Fluss hätten die Kölner sowieso in Werdohl geklaut. Eins aber hätten die Rheinländer nicht: Wasser, das nicht nach unten flösse, sondern hoch spritze. Wie hoch, hatte ja Hultsch bereits verraten. Unter Beifall wurde die Fontäne gegen Mittag eingeschaltet. Zuvor hatte Peter Lux gemeinsam mit dem Shanty-Chor und den Besuchern der Veranstaltung das Lied „Der Mai ist gekommen“ angestimmt.

Das Team des Versevörder Hofs versorgte derweil alle Anwesenden – je nach Bedarf – mit kalten Getränken und heißen Würstchen. Nicht gekommen waren indes die Musiker von der Gruppe Schwiegermutters Lieblinge. Die Dixie-Band hatte – so Hultsch – aus „Wettergründen“ abgesagt.

Nachholtermin für den Auftritt der „Lieblinge“ ist das Brückenbürgerweinfest am heutigen Samstag. Dann spielt die Dixie-Band ab 17 Uhr auf.

Von Michael Koll

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