Ein Leben für die Kunst

Werner Turk in seinem Atelier. Auf der Staffelei ein Bild von der Wilhelmstraße in Lüdenscheid.

WERDOHL ▪ Ein Rückblick auf das künstlerische Schaffen des in Werdohl-Eveking geborenen Werner Turk steht im Mittelpunkt der diesjährigen städtischen Kunstausstellung in der Bücherei an der Freiheitstraße.

Anlass ist der 90. Geburtstag des Malers am 18. Juni. Zwei Tage später – am folgenden Sonntag – wird Bürgermeister Siegfried Griebsch um 11.30 Uhr die Werkschau des Künstlers eröffnen. Den Einführungsvortrag hält Heinz-Werner Turk, ein Sohn des Künstlers. Die musikalische Umrahmung übernimmt Nadine Gadomski am Saxophon.

Die Ausstellung ist bei freiem Eintritt bis einschließlich 3. Juli zu den üblichen Öffnungszeiten der Stadtbücherei zu besichtigen.

Werner Turk malt schon seit früher Jugend und absolvierte – mit 9 Jahren jüngster Schüler – eine künstlerische Ausbildung durch Fernstudium an der Deutschen Kunstschule Berlin-Charlottenburg. 1939/40 folgte eine weitere Ausbildung in der Privatschule des Münchner Künstlers Hein König.

Die erste Ausstellung in Turks Geburtsstadt Werdohl fand 1948 statt – unter dem Titel „Das Sauerland im Bild“. Sie spiegelt die Leidenschaft des Künstlers für die heimische Region wider. Neben der Teilnahme an Gruppenausstellungen in Werdohl folgten in den Jahren 1992 und 2000 weitere Einzelausstellungen.

Auch im Ausland hat sich der Maler, der inzwischen in Lüdenscheid lebt und arbeitet, im Zuge stark beachteter Ausstellungen einen Namen gemacht. Seine Arbeiten erhielten starke Impulse durch unzählige Studienreisen, die ihn – mit Ausnahme von Australien – auf alle Kontinente führten.

Werner Turk malt vorzugsweise Landschaften und Blumenbilder, in seiner Anfangszeit ganz naturalistisch, später dann waren seine Arbeiten stark impressionistisch geprägt. In seiner Spätzeit kamen auch abstrakte Motive hinzu. – -ka

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