Leaderregion Lenneschiene: Das ist die neue Managerin

+
Katharina Biermann ist die neue Regionalmanagerin der Leader-Region Lenneschiene. Sie ist wie auch ihre Kollegen Kathrin Hartwig im Werdohler Bahnhof zu erreichen.

Werdohl - Im Büro der Leader-Region Lenneschiene gibt es seit einigen Tagen ein neues Gesicht. Außerdem ermuntern die beiden Regionalmanagerinnen dazu, sich intensiver um bereitstehende Fördermittel zu bemühen.

Im Regionalmanagement der Leader-Region Lenneschiene hat es einen erneuten Personalwechsel gegeben. Daniel Siegl, der erst im Sommer die Nachfolge von Susanne Erdmann angetreten hatte, hat seinen Platz nach nur etwas mehr als einem halben Jahr wieder geräumt. Seine Nachfolgerin ist Katharina Biermann aus Herdecke. 

Die 25-Jährige hat gerade erst mit dem Master-Abschluss ihr Studium in Tourismus und Regionalplanung beendet, bringt also managementbezogene, geografische und touristische Kompetenzen ebenso mit wie volks- und betriebswirtschaftliche Kenntnisse. „Jetzt möchte ich das Erlernte in die Praxis umsetzen“, sagt Biermann, die wie auch ihre Kollegin Kathrin Hartwig ihren Arbeitsplatz im Leader-Büro im Werdohler Bahnhof hat. In der Leader-Region entlang der Lenne möchte sie bis mindestens 2022 und längstens bis 2023 – auf diesen Zeitraum ist die Stelle befristet – erste Berufserfahrungen sammeln. 

Weitere Projektideen umsetzen

Vor allem aber möchte sie weitere Projektideen umsetzen, die mit Mitteln aus dem Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raumes gefördert werden können. Als Touristikerin ist sie es gewohnt, über die üblichen Verwaltungsgrenzen hinaus zu denken. Deshalb würde sie sich wünschen, wenn mehr interkommunale Projektideen entwickelt würden. 

Damit liegt sie auf einer Wellenlänge mit ihrer Kollegen Kathrin Hartwig. „Von der Anzahl der Projekte her betrachtet, liegen wir im Vergleich mit anderen Leader-Regionen eigentlich gut im Rennen. Aber hier bei uns bearbeiten wir viele kleine Projekte“, sagt sie und kann das auch mit Zahlen untermauern. Ingesamt seien in den sechs Städten und Gemeinden der Region bis jetzt 25 Projekte bereits umgesetzt, gerade in der Umsetzung oder zumindest schon beschlossen. Die beschlossene Fördersumme betrage rund 735 000 Euro. Allerdings: 19 Projekte werden von privaten und damit eher kleinen Trägern umgesetzt, nur sechs von öffentlichen Akteuren. 

Auch größere Ideen erwünscht

Hartwig und Biermann ermuntern deshalb Vereine und Verbände, Unternehmen, Kommunen und Bürger in der Region Lenneschiene, noch weitere, gerne auch größere Projektideen einzureichen. „Fast jede Projektidee ist umsetzbar, sofern dadurch etwas Neues entsteht“, erklärt Hartwig und nennt die Erweiterung eines Vereinsheimes, möglicherweise mit einem barrierefreien Zugang, als Beispiel. Auch eine Ausstattung mit Neuen Medien sei förderfähig. „Auf unserer Internetseite gibt es viele Beispiele, was schon gefördert worden ist“, gibt Katharina Biermann einen Tipp, wo man Anregungen für ein eigenes Projekt finden kann. 

Die Leader-Förderrichtlinien geben zwar einen gewissen Rahmen mit fünf Bereichen vor, die die Entwicklungsziele definieren. Die beiden Regionalmanagerinnen sind aber überzeugt, dass sich fast jede Projektidee an diese Bedingungen anpassen lässt. „Wer eine Idee hat, sollte uns einfach ansprechen“, ermutigt Kathrin Hartwig die Menschen in Altena, Finnentrop, Iserlohn, Nachrodt-Wiblingwerde, Plettenberg und Werdohl den ersten Schritt zu wagen.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren: Auf come-on.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare