Rundwanderweg ist beantragt

Leader: Werdohl will auch 2027 mitmachen

Leader-Managerin Katharina Biermann stellte am Montag bei der Ratssitzung im Festsaal Riesei ihre Arbeit und die Projekte vor. Die Maske blieb auch am Platz auf und die Jacke an, weil es ein Problem mit der Heizung gab.
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Leader-Managerin Katharina Biermann stellte am Montag bei der Ratssitzung im Festsaal Riesei ihre Arbeit und die Projekte vor. Die Maske blieb auch am Platz auf und die Jacke an, weil es ein Problem mit der Heizung gab.

Unter leicht erschwerten Corona-Bedingungen stellte Leader-Managerin Katharina Biermann am Montag dem Rat ihre Arbeit und zukünftige Projekte vor.

Wie alle anderen Ratsmitglieder auch musste sie während ihres Vortrags die Maske tragen. Weil es ein Heizungsproblem im Festsaal gab, ließen manche gleich die Jacke an.

Inhaltlich ging es bei Biermann aber weder gedämpft noch kühl zu. Sie sprach von vielen Erfolgen der aktuellen Leader-Projektphase, die noch bis Mitte 2023 umgesetzt werden. Mit der europäischen Leader-Förderung seien viele bürgerschaftliche Projekte unterstützt worden und nur wenige von Städten oder Gemeinden – genau so sei es auch gewollt. Zwölf Projekte laufen derzeit in der Region Lenneschiene, davon fünf in Werdohl.

25 Projektanträge eingegangen

Bis zum Antragsschluss am 19. März seien 25 Projektanträge eingegangen. Am 14. April werde darüber entschieden, die Umsetzung erfolge ab Mai. Biermann sprach neben dem interdisziplinären Video-Berufslernprojekt von Gesamtschule, Realschule und Wirtschaftsförderer Andreas Haubrichs und der Aufarbeitung der Industriegeschichte durch den Heimat- und Geschichtsverein auch das Projekt Rundwanderweg Werdohl an. Durch den Stadtsportverband sei zur Neugestaltung aller Werdohler Wanderwege zusätzlich die Ausweisung von W 7 und W 8 beantragt. Außerdem sollen alle dann acht Wege mit Querverbindungen zu einem neuen Rundwanderweg zusammengebunden werden. Diese Wege sollen mit in das Gesamtkonzept eingebunden werden. Später werde es noch Infotafeln und Wanderkarten für alle Wege geben.

Um eine neue Förderphase bis 2027 bewerben sich 40 Regionen, eine davon ist die Lenneschiene. Der Rat beschloss einstimmig, sich mit 10 000 Euro anteilig an den Bewerbungskosten zu beteiligen. Biermann gab sich zuversichtlich: „Noch vor Ostern wird es eine Übergangsfinanzierung geben, es geht immer weiter.“

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