Laut und deutlich „Nein“ sagen

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Simon Martin und Sermin Kayik von der theaterpädagogischen Werkstatt Osnabrück waren drei Mal in Werdohl.

WERDOHL -  „Habe ich ein Ja- oder ein Nein-Gefühl? Weiß eine vertraute Person, wo ich bin? Bekomme ich Hilfe, wenn ich welche brauche?“ Diese drei Fragen sollten Kinder unbedingt mit „Ja“ beantworten können, wenn sie beispielsweise die Einladung einer nur flüchtig bekannten Person annehmen. Das haben Sermin Kayik und Simon Martin von der theaterpädagogischen Werkstatt Osnabrück Werdohler Viertklässlern vermittelt.

Gestern haben die vierten Klassen der städtischen Gemeinschaftsgrundschule und der evangelischen Martin-Luther-Grundschule den dritten und letzten Teils des Programms „Mein Körper gehört mir“ erlebt. Jeweils dienstags waren die Schauspieler in den Räumen der Grundschule Kleinhammer zu Gast, um den Kindern den Themenbereich „Sexueller Missbrauch“ behutsam näher zu bringen. Gelernt haben die Mädchen und Jungen unter anderem, dass sie das Recht haben, jederzeit laut und deutlich „Nein“ zu sagen.

Mit viel Fingerspitzengefühl gelang es Kayik und Martin die Kinder zu sensibilisieren. „Das hat auch uns Lehrer begeistert“, sagte Maren Horch, Fachlehrerin für Sachkundeunterricht an der Grundschule Königsburg. Die jeweiligen Themenbereich seien im Unterricht aufbereitet worden.

An dem Projekt „Mein Körper gehört mir“ konnten die Schüler der Gemeinschaftsgrundschule Dank des Fördervereins teilnehmen. Für die Viertklässler der Martin-Luther-Schule finanzierten Sponsoren die Teilnahme. Sybille Böddecker, Leiterin der Gemeinschaftsgrundschule, hob die Bedeutung dieses Präventivprojektes hervor, das auch zukünftig für die Viertklässler angeboten werden solle.

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