Lasertechnik hält Einzug bei Sportschützen

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Meike Erbstößer stellt das neue Laser-Gewehr auf der Anlage im „Vier Jahreszeiten“ vor.

Werdohl -  Selbst Olympioniken nutzen die moderne Technik zu Trainingszwecken, die nun auch die Jungschützen im Werdohler Schützenverein angeschafft haben.

Es geht um ein Gewehr, dass zwar in der Form dem klassischen Sportgerät gleicht, statt Munition aber lediglich einen Laserstrahl „abschießt“. „Absolut ungefährlich und deshalb ideal, um Kinder und Jugendliche an den Schießsport heranzuführen“, betonen die Verantwortlichen. Die Zielgruppe sei zwischen acht und zwölf Jahre alt, erklärten Christian Reiche und Meike Erbstößer, die gemeinsam die Jungschützen-Abteilung leiten.

Die Anlage ist zu Werbezwecken angeschafft worden, denn die Schützen versprechen sich von der technischen „Aufrüstung“ ein größeres Interesse am Sportschießen und dem Schützenwesen innerhalb der Zielgruppe. „Wir wollen den Spaß am Sportschießen vermitteln“, fügten Reiche und Erbstößer hinzu.

Das Gewehr samt einer lichtempfindlichen Zielscheibe sowie dem Computer mit entsprechender Software ist mit einem nicht unerheblichen Investitionsvolumen verbunden. Allein mit dem Erlös aus der Osterfeuer-Aktion hätten die Jungschützen die Anschaffung nicht realisieren können. Die Sparkasse, die dritte Kompanie, die „Dixi-Klo-AG“, der amtierende Regent Jürgen Erbstößer im Namen des Hofstaates sowie weitere kleinere Sponsoren unterstützten das Projekt, das ab sofort während der Trainingszeiten (mittwochs, 17 bis 19 Uhr) auf der Anlage im „Vier Jahreszeiten“ Interessierten im Alter zwischen acht und zwölf Jahren zum Ausprobieren zur Verfügung steht.

Von Markus Jentzsch

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