40 Jahre Jugendfeuerwehr Werdohl

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Zur Feierstunde zum 40-jährigen Bestehen der Werdohler Jugendfeuerwehr waren auch eine Menge Ehrengäste ins Feuerwehrgerätehaus Eveking gekommen.

Werdohl - Keine Feuerwehr ohne die Jugendfeuerwehr: Als Lars Dittmann am Samstagabend den Aufsteh-und-Sitzenbleiben-Test machte, zeigte sich, wie viele der anwesenden Kameraden über die Jugendabteilung zur Freiwilligen Feuerwehr gekommen waren. Anlass für die festliche Veranstaltung war das 40-jährige Bestehen der Jugendfeuerwehr in Werdohl.

„Dieser nicht selbstverständliche Einsatz für die Nächsten verdient höchste Anerkennung“, betonte Wehrleiter Kai Tebrün und freute sich über steigende Mitgliedszahlen auch in anderen Regionen: „Die Jugendfeuerwehr ist einer der größten Jugendverbände des Landes.“

Bürgermeisterin Silvia Voßloh gratulierte der Jugendfeuerwehr zu ihrem Geburtstag und hob ebenfalls ihre Bedeutung als „Grundlage für eine starke freiwillige Feuerwehr in unserer Stadt“ hervor. Teamfähigkeit und Kameradschaft seien die Grundlage für den Dienst am Nächsten. Und natürlich gehörten auch Spaß, Abenteuer und Freundschaft in der Jugendfeuerwehr dazu.

Ein großer Dank ging an Lars Dittmann, der die Jugendfeuerwehr zehn Jahre geleitet hatte und den Weg frei machte für seinen Nachfolger Björn Klüppelberg.

Dieter Grefe, stellvertretender Kreisbrandmeister, überbrachte den Dank von Landrat Thomas Gemke an Lars Dittmann. Er betonte, dass die Nachwuchsarbeit nicht nur für die Feuerwehr, sondern auch für die gesamte Gesellschaft wichtig sei: „Die lebt von ihren Bürgern und besonders von jenen Leuten, die wissen, wo es anzupacken gilt.“

VDM spendet 3000 Euro

Einen gewichtigen Beitrag zu dieser Arbeit hatten Vertreter von VDM mitgebracht: 3000 Euro für die Jugendarbeit. Lars Dittmann zeigte sich überrascht und ein wenig sprachlos: Mit diesem Geld könne die Jugendfeuerwehr noch einige Zeltlager durchführen. „Gänsehaut“ habe ihm dieses Geschenk bereitet, freute sich ein Beobachter über diese Art der Anerkennung der geleisteten Arbeit.

Unterhaltsam wurde das Fest, als ehemalige Mitglieder der Jugendfeuerwehr aus dem Nähkästchen ihre Erinnerungen zum Besten gaben: „Wir waren ein bunt zusammengewürfelter Haufen“, erinnerte sich Gründungsmitglied Rüdiger Fenner und erzählte von einem Kameraden, dem im Zeltlager 30 Reibeplätzchen noch immer nicht genug waren.

Stolz sei man damals mit den ersten Uniformen nach Hause gekommen, die kaum mehr waren als Blaumänner mit silbernen Knöpfen. Einen ersten Blick in die Glaskugel und die Zukunft habe sein Onkel gewagt: „Eine Bundhose? Das ist Mist. Wenn der Bauch kommt, verstehst du, warum.“ Schon beim ersten Zeltlager habe die Gruppe gezeigt, wie kontaktfreudig sie war, erinnerte sich Rüdiger Fenner: Man habe sich in intensivem Austausch mit der Bahnpolizei befunden. Der erste Löscheinsatz der ersten Jugendfeuerwehrleute galt bald darauf einem brennenden Wohnwagen.

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