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Landtagswahl: Viele Werdohler wollen per Brief abstimmen

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Von: Volker Griese

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Viele Werdohler wollen ihre Stimme bei der Landtagswahl schon im Vorfeld per Brief abgeben.
Viele Werdohler wollen ihre Stimme bei der Landtagswahl schon im Vorfeld per Brief abgeben. © Oliver Berg

Bei der Landtagswahl am 15. Mai sind 11 163 Werdohler Bürgerinnen und Bürger wahlberechtigt. Das ist die aktuellste Zahl aus dem Wahlbüro im Rathaus.

„Allen Wahlberechtigten wurde bis zum 24. April eine Wahlbenachrichtigung übersandt“, teilte Wahlamtsleiterin Andrea Mentzel am Montag mit.

Auf dieser Karte sei auch das Wahllokal eingetragen, in dem die Wahlberechtigten am Wahltag in der Zeit von 8 bis 18 Uhr wählen könnten, erläuterte Mentzel weiter. Um den Vorgaben des Gesetzes zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung zu folgen, habe sich die Stadtverwaltung bemüht, den Zugang zu möglichst vielen Wahllokalen barrierefrei zu gestalten. Nur in einem Wahllokal sei dies aufgrund der örtlichen Gegebenheiten nicht möglich. Wem der Zugang zu den Wahllokalen aufgrund einer körperlichen Beeinträchtigung nicht möglich sei, könne von der Möglichkeit der Briefwahl Gebrauch machen, erklärte Mentzel.

Schon 2658 Anträge auf Briefwahl

Bisher haben schon 2658 Werdohler einen Antrag auf Briefwahl gestellt. Damit zeichnet sich erneut eine hohe Briefwahlbeteiligung ab. Bei der Landtagswahl vor fünf Jahren hatten 2687 Personen die Briefwahl beantragt; 2550 Stimmzettel waren auch tatsächlich wieder abgegeben worden. Für die Auszählung dieser Stimmen hatte die Stadt Werdohl damals fünf Briefwahllokale eingerichtet.

Wer sich jetzt noch für die Stimmabgabe per Brief entscheidet, muss einen entsprechenden Antrag bis spätestens Freitag, 13. Mai, um 18 Uhr beim Wahlamt vorlegen. Wer seine beantragten Briefwahlunterlagen nicht bis Samstag, 14. Mai, erhalten hat, kann bis 12 Uhr an diesem Tag im Wahlamt eine Ersatzausstellung beantragen. Nur in Ausnahmefällen, zum Beispiel bei nachgewiesener plötzlicher Erkrankung, können Briefwahlunterlagen noch am Wahltag bis 15 Uhr beantragt werden.

Stimmabgabe direkt im Wahlamt möglich

Briefwahlantrag und Stimmabgabe kann man auch direkt im Wahlamt durchführen. Dafür steht im Rathaus eine Wahlkabine bereit. Die von den Briefwählern zurückzusendenden roten Wahlbriefe müssen spätestens am Wahlsonntag, 15. Mai, bis 18 Uhr im Rathaus vorliegen. Sie können bis zu diesem Zeitpunkt auch in den Hausbriefkasten des Rathauses geworfen werden. Andrea Mentzel rät: „Die im Stadtgebiet aufgestellten Briefkästen der Deutschen Post sollten nur bis einschließlich Mittwoch, 11. Mai, für die Aufgabe der Wahlbriefe benutzt werden. Nur dann ist sichergestellt, dass sie noch rechtzeitig die Wahlbehörde erreichen.“

Bei Fragen zur Briefwahl stehen im Rathaus (Sitzungssaal) die Mitarbeiterinnen des Wahlamtes während der Dienststunden persönlich und telefonisch (Tel. 0 23 92/91 72 13) zur Verfügung.

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