Landrat übergibt NEF

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Thomas Gemke (rechts) überreichte Wachenleiter Markus Große die Schlüssel für den Notarztwagen. ▪

WERDOHL ▪ Beim nächsten akuten Notfall rückt in Werdohl ein anderes Fahrzeug aus. Der Landrat des Märkischen Kreises als Dienstherr hat gestern dem Werdohler Rettungswachenleiter Markus Große offiziell die Schlüssel für den neuen Notarzteinsatzwagen (NEF) überreicht. Der Kaufpreis für das Fahrzeug beläuft sich auf 70 000 Euro. Die medizinischen Geräte kosten etwa den gleichen Betrag, wurden aber vom Vorgängerwagen in den BMW X3 gehievt.

Landrat Gemke zeigte sich bei der Vorstellung des Wagens durch den Wachenleiter und den Leiter des Regiebetriebes vom Rettungsdienst Märkischer Kreis, Guido Thal, beeindruckt. Neben der medizinischen Technik verwiesen die Experten auf die neue LED-Technik, die sich auf dem Dach des Fahrzeugs befindet. Die Martinshörner sind nun an der Front des Wagens angebracht, sodass andere Verkehrsteilnehmer schneller den Einsatz bemerken und die Rettungskräfte selbst weniger vom Lärm betroffen sind.

Der alte Notarztwagen verschwindet aber nicht ganz von der Bildfläche, sondern dient den Rettungskräften in Lüdenscheid als Ersatzfahrzeug. Reichlich Kilometer auf der Tachoscheibe sind vorhanden – immerhin 255 000. Der Notarzt rückt zu 700 Einsätzen in Werdohl und Neuenrade im Jahr aus, etwa zwei pro Tag. In der vom Kreis betriebenen Rettungswache versehen zwei Rettungsassistentinnen und 16 Rettungsassistenten Dienst.

Die Übergabe des Fahrzeuges nutzte der Landrat, um die Wache in Augenschein zu nehmen. „Es ist insgesamt in Ordnung“, erklärte Gemke. Die Wachen des Märkischen Kreises seien gut ausgestattet.

Marco Fraune

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