Landesblasorchester gastiert im Festsaal

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Das Landesblasorchesters des Volksmusikerbundes NRW gastiert am 11. März im Rahmen des III. Cameratakonzertes „klangstark“ in Werdohl.

Werdohl - Die Lennetaler Projekt-Philharmonie lädt für Samstag, 11. März, zum III. Cameratakonzert „klangstark“ ein. Beginn ist um 18 Uhr im Festsaal Riesei.

Mit dabei sind die brassgang mark I, die Lennetaler Holzbläser und das Märkisches Handorgel-Ensemble. Ganz besonders freuen sich die Organisatoren auf das Landesblasorchester des Volksmusikerbundes Nordrhein-Westfalen. „Somit konnte ein hervorragender, preisgekrönter Klangkörper für den Orchesterteil des Cameratakonzerts gewonnen werden“, sind die Veranstalter der Lennetaler-Projekt-Philharmonie überzeugt. 

Wie schon im Rahmen der Konzertprojekte 2013 und 2015 sei auch das diesjährige Konzert in einen Ensemble- und einen Orchesterpart geteilt. „Mit dem Blechbläserensemble brassgang mark I und dem gemischten Holzbläserquintett Lennetaler Holzbläser werden alte Bekannte zu hören sein“, heißt es in der Ankündigung. Beide Ensemble hätten eine ausgewogenen Mischung an Konzert- und Unterhaltungsliteratur zu bieten. 

Surround-Effekt

Unter anderem werde die zwölf-stimmige Canzon Nr. 16 von Giovanni Gabrieli zu hören sein. „Drei Chören à vier Stimmen wollen wir – wie es wohl seinerzeit im Markus-Dom zu Venedig üblich war – mit im Raum verteilten Musikern erklingen lassen. Surround-Effekt heißt das heutzutage“, schreiben die Veranstalter. 

Neben den bevorzugt gespielten französischen Komponisten, werde das Lennetaler Holzbläserquintett mit Astor Piazzollas „Libertange“, einen mitreißenden hoch-virtuosen Klassiker präsentieren. Das Märkische Handorgel-Ensemble, ein Akkordeonquintett, das nunmehr schon länger als 20 Jahre besteht, will seinem Namen Ehre machen. „Die Musiker bringen mit der Passacaglie e Fuge (BWV 582) ein gediegenes Orgelwerk zu Gehör“, so die Ankündigung. 

Landesblasorchester im zweiten Teil

Die Passacaglia beinhalte Aspekte moderner Minimal Music, anschließend werde dann bewiesen, „dass eine Fuge auch tanzen kann“. Im zweiten Teil werde das Landesblasorchester zu hören sein. Dabei handele es sich um ein Auswahlorchester des Volksmusikerbundes NRW, das sowohl musikalische Tradition als auch zeitgenössische Strömungen der konzertanten und unterhaltsamen Musik für großes Konzertorchester pflege. 

Entsprechend gestalte sich der Programmbeitrag des Orchesters: „Mit Musik von Gustav Holst und Stephen Mellilo werden große, breit angelegte Klänge gezeigt, die mit einer Reihe kleinerer unterhaltsamer Werke kontrastieren“, kündigen die Verantwortlichen der Lennetaler Projekt-Philharmonie an. Sie erklären: „Überaus feine Verarbeitungen einfacher Lieder wie ,Kein schöner Land’ oder ,Amazing Grace’, die gezielt die Klangvielfalt und -schönheit eines Konzertblasorchester inszenieren, ergänzen einen Reigen von interkulturellen Tänzen.“ Und so trete das Landesblasorchester sowohl klangstark als auch klangschön auf.

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