Kurt Kornmann stellt die dritte Plastik an Lenne auf

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Der Werdohler Künstler Kurt Kornmann hat gestern seine Plastik an der Lennepromenade aufgestellt. ▪

WERDOHL ▪ Die Lennepromenade wird durch das Kleine Kulturforum weiter aufgewertet. Nach der Nixe von Hiltrud Steuble-Deigmöller und dem Kupfermann von Ingo Duisberg sorgt jetzt auch Kurt Kornmann mit einer Plastik für ein neues Kunstwerk. Der Werdohler hat das namenlose Objekt gestern aufgestellt.

Auf dem großen Grauwacke-Stein befestigt, soll die räumliche Situation an der Lenne mit aufgegriffen werden. „Daraus hat sich die Form entwickelt“, erläuterte Kornmann gestern im Gespräch mit unserer Zeitung. Zu dem massiven Stein sei ein Körper entwickelt worden, der eben nicht so massiv, sondern im Auflösungszustand begriffen ist. Das Gerippe soll bewusst zum Vorschein kommen. „Ein Körper, der seine Festigkeit verliert.“ Der Stein darunter wird nicht als Sockel angesehen, sondern gehört mit zur Skulptur. Kornmann: „Die beiden Teile ergänzen sich.“ So weist der Grauwacke-Stein eine Schrägstellung von 10 Grad auf, die darauf befestigte Plastik aus Stahl eine Gegenbewegung von fünf Grad.

Bevor es an die Umsetzung ging, hat der Künstler die Plastik in seinem Atelier auf der Brenge im Maßstab 1:5 hergestellt. Teile des gestern aufgestellten Werkes gingen später in eine Schlosserei.

Das Quartett an Kunstwerken an der Lenne komplettieren wird noch eine Installation von Annette Kögel. Das Gesamtensemble soll dann voraussichtlich im September eingeweiht werden, blickt Dr. Hans-Joachim Hultsch, Vorsitzender des verantwortlichen Kleinen Kulturforums Werdohl, voraus.

Marco Fraune

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