Kunst in Werdohl

Stelen der Skulpturen vor Busenhof in Werdohl werden saniert

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„Mein Freund Herbert mit seiner Aktentasche“ von Uwe Pfannschmidt steht bald wieder vor dem Busenhof.

Werdohl - 1992, also vor genau einem Vierteljahrhundert, hat der Werdohler Dr. Franz Elsner in Werdohl eine Spendensammlung initiiert. Vom Geld, welches der erste Werdohler Weinkönig, dessen Frau Christel viele Jahre lang für die Christdemokraten im Rat der Stadt Werdohl saß, dabei zusammenbekam, wurden zwei Bronzeskulpturen des Halveraner Künstlers Uwe Pfannschmidt vor dem Eingang zum Busenhof auf Stelen errichtet.

Entstanden waren die Ursprungs-Werke „Mein Freund Herbert mit seiner Aktentasche“ sowie „Madonna – oder: Das Mysterium der Mütter“ beide bereits 1986. Die Gipsmodelle wurden für die Werdohler Fußgängerzone nun in Bronze gegossen. Aktuell sind sie zunächst verschwunden.

Hintergrund ist, dass die Stelen, auf welchen sie ruhen, angerostet sind. Die städtische Kultur-Beauftragte Reinhild Wüllner-Leisen verrät: „Mitarbeiter des Bauhofes haben die Kunstwerke abmontiert. Wir haben unterdessen Gespräche mit einer Bauschlosserei geführt, um ein Angebot für die Sanierung der Stelen einzuholen.“ Weiterhin verspricht die Verwaltungs-Mitarbeiterin: „Die Skulpturen werden so schnell wie möglich wieder aufgestellt.“

Eines der Kunstwerke selbst sei zudem lädiert. Gerüchteweise soll es einen Unfall mit einer jugendlichen Inline-Skaterin gegeben haben. Wüllner-Leisen hat davon jedoch nichts gehört. „Sollte das aber so sein, hätten wir hier einen Versicherungsfall“, überlegt sie. Das Mädchen beziehungsweise Zeugen sollten sich bei ihr unter Tel. 0 23 92 / 91 72 47 melden, bittet sie um Hinweise.

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